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Aktuelles:

» 05.05.09: Windows 7 Release Candidate für freien Test verfügbar, OpenOffice.org 3.1.0, Firefox 3.0.10, diverse weitere Freeware-Updates (siehe Freeware-Tabelle weiter unten)

» 22.04.09: Winamp-Sicherheitsupdate 5.552, Firefox-Sicherheitsupdate 3.0.9, Ultimate Boot CD for Windows 3.50, Realtek HD-Audio 2.22, TestDisk 6.12 Beta, FileZilla 3.2.4

» 21.04.09: Kauftipp: Aldi (zumindest Aldi Süd) hatte vor einigen Wochen recht passable Funklautsprecher für 69,95 im Angebot, die sich nicht so recht zu verkaufen scheinen. In vielen Filialen findet man noch ganze Stapel von Restbeständen. Es ist zu vermuten, dass diese in nächster Zeit runtergesetzt werden. Der Zugriff lohnt sich durchaus, wenn man nicht zuuu hohe "Hifi-Ambitionen" hat. Wie ich mich in einem Test überzeugen konnte, ist der Klang (für den Preis) durchaus in Ordnung, wenn auch ein bisschen höhenlastig (und ich bin da kritisch ;-)). Als Beschallung für die Küche, ein Bad, die Gartenterrasse oder als einfache Surround-Lautsprecher taugen sie aber ganz gut. Die mit 2,4 GHz arbeitende Funktechnik (bisher war für Funklautsprecher eher das 433 MHz-Band üblich, das sehr störanfällig ist und nur eine geringe Bandbreite erlaubt) arbeitet prima, auch wenn ein WLAN-Netz in der Wohnung läuft. Gegenseitige Störungen konnte ich (wider Erwarten) nicht feststellen. Ob Bluetooth gestört wird, weiß ich nicht. Die Übertragung funktionierte in meinem Test über 3 Räume hinweg - bei freier Sicht sollen es bis zu 100 Meter sein. Die Lautsprecher können per Netzteil oder Batterie mit Strom versorgt werden, was sie *wirklich* mobil macht. Eine Fernbedienung zur Lautstärkeregelung und Ausschalten ist ebenfalls dabei. Ebenfalls positiv: die Boxen erkennen ein Stop der Datenübertragung sofort und schalten direkt auf Stumm, kein nerviges Rauschen mehr bei Ausfall der Übertragung. Das Stummschalten geht manchmal etwas schnell, bei Hörbüchern wird schon mal ein Wort verschluckt, wenn der Wechsel von Stück zu Stück kommt. Aber immer noch besser als schlagartig einsetzendes Rauschen, das frühere Funklautsprecher oft hatten. Fällt die Übertragung nach längerer Zeit aus, schalten die Lautsprecher erst in Standby (gut zum Schonen der Batterien) und dann nach einer weiteren Zeit automatisch ganz aus. Gut durchdacht, gut gemacht. Das Design ist "iPod-mäßig" in Weiß und recht schlicht gehalten. Schon für die rund 70 Euro sind sie meiner Meinung nach ihr Geld wert. Sollten sie demnächst runtergesetzt werden, dann allemal.

» 11.04.09: ImgBurn 2.4.4, Intel WLAN-Treiber PROSet 12.4.0, McAfee Stinger 10.0.1.546 , Songbird 1.1.2

» 08.04.09: ATI Catalyst-Treiber 9.4, Parted Magic 4.0, pdfcreator 0.9.8, UltraVNC 1.0.5.6

» 07.04.09: iTunes 8.1.1, Avira AntiVir Rettungs-CD 04/2009

» 02.04.09: neue Version von ImgBurn (2.4.3), prophezeites Internetchaos durch Conficker-Wurm ausgeblieben, Realtek HD-Audio 2.21, Nvidia Geforce-Treiber 182.50

» 31.03.09: spezielle Version von McAfee Stinger gegen den weit verbreiteten Conficker-Wurm veröffentlicht, Erweiterung und Aktualisierung der Freeware-Empfehlungen (für beides siehe Freeware-Tabelle).

» 29.03.09: Firefox 3.0.8, neue Realtek Netzwerkkarten-Treiber, mp3Tag 2.43

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» 27.03.09: nützliche Kontextmenü-Befehle zur Erweiterung des Arbeitsplatz/Computer-Symbols auf dem Desktop (direkt nutzbare Reg-Dateien) (zuvor 13, jetzt auf 26 erweitert. Siehe Abb. rechts). Update CCleaner 2.18.

» 23.03.09: neue Version DirectX 9.26.1590, Sun Java JRE 6.0 Update 13.

» 23.03.09: zwei neue Software-Tipps (kommerziell): NetLimiter und vReveal

» 23.03.09: Google hat seine Suchtechnik bzw. die Anzeige von Suchergebnissen verbessert. Erster Punkt: unter bestimmten Umständen werden bei Suchtreffern längere Textauszüge (Englisch "snippets") angezeigt, damit man besser entscheiden kann, ob man auf diese wechseln möchte. Dafür muss man jedoch mehr als drei Suchbegriffe eingeben. Die Suchworte werden in den angezeigten "snippets" fett hervorgehoben. Zweiter Punkt: die zumeist unterhalb oder oberhalb von Suchergebnissen angezeigten Liste mit "verwandten Suchanfragen" wird erweitert.

» 20.03.09: Finaler Internet Explorer 8. Avira Antivirus 9.0, ATI Catalyst-Treiber 9.3, Realtek HD-Audiotreiber 2.19, Mozilla Thunderbird 2.0.0.21, diverse Freeware-Updates, Sicherheitsupdate älterer Adobe Reader (> 9.x) sowie von Adobe Acrobat (z. B. 8.14).

» 12.03.09: Rechner zu langsam? Zu viel Geld? Versuchen Sie doch mal die im Video gezeigte, verrückte Lösung ;-) (Link zum Youtube-Video)

» 07.03.09: Zeitschriftenartikel + 60 min. Videoanleitung von mir zum Thema "XP-Upgrade auf Windows 7-Niveau" in der Zeitschrift "PC-Magazin 04/2009 ( DVD-Ausgabe)". Der Artikel erläutert, wie Sie Ihr betagtes Windows XP optisch und funktionell in vielen Punkten auf die Leistung des kommenden Windows 7 anheben können.

» 28.01.09: 8 neue Videos zu Acronis True Image (von mir erstellte) online

Sprungmarken und besonders Wichtiges :

» Sprungmarken zum leichteren Finden: Videoanleitungen, Beta-Programme, wichtige Sicherheits-Updates (Microsoft), wichtige Sicherheits-Updates (andere), Windows XP-Erweiterungen, Windows Vista-Erweiterungen, Microsoft Office-Erweiterungen, Treiber, Freeware-Tipps, Surf-Tipps, Hardware-Tipps, Software-Tipps

» Besonders wichtige Updates & Infos: Internet Explorer 8, Sicherheitsupdate Adobe Reader/Adobe Acrobat, Sicherheitsupdate Adobe Flashplayer, Sicherheitsupdate Sun JAVA JRE, Kauftipp USB-Sticks, Kauftipp Festplatten, Videos zu Acronis True Image Home 2009,


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Das aktuelle PC-Lexikon 2009!

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» Daten der Ausgabe 2009 (14. Auflage, 768 Seiten - Hardcover, Großformat, neues Layout)

» Wozu? - Ausführlichere Buchinfo ... oder für wen und was das Buch nützlich ist

» Was ist neu? - Neuerungen der Ausgabe 2009

» Vorwort - erläutert das besondere Konzept des Buches

» Begriffs-Index - zur Ausgabe 2009 (PDF) und Leseprobe (11 S., PDF)

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Weitere Bücher vom Autor

Outlook für's Büro (2. Auflage):

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Kostenloser Service: die lokale Startseite mit Weblinks und ansprechenden Fotos

Machen Sie mit, bringen Sie Farbe und gute Laune auf Ihren Bildschirm: Das von PC-Lexikon.info entwickelte Startseiten-Projekt stellt eine pfiffige HTML-Seite zur Verfügung, die man im verwendeten Webbrowser als lokale Startseite einträgt. Sie lädt über ein Zufallsgenerator-Script aus einem Pool von ca. 200 bereits mitgelieferten, ansprechenden Fotos bei jedem Start des Browsers ein neues aus. Außerdem enthält sie in einer halbtransparent abgesetzten Box eine Sammlung von Links auf nützliche Webseiten. Und das Beste daran ist: Sie können alles mit wenigen Klicks um eigene Links und Bilder anpassen. Eine Vorstellung des Projektes mit einer ausführlichen Anleitung zur Einrichtung und Bearbeitung sowie einer Thumbnail-Gallery aller mitgelieferten Fotos finden Sie auf dieser Unterseite.

Kostenloser Service: 59 Videoanleitungen (von mir erstellt)

Video-Liste 1: 14 kostenlose Videoanleitungen zu verschiedenen Themen
(Kontextmenüs anpassen, Festplatten defragmentieren, Win XP SP2, Windows-Tipps, PC-Aufrüstung, Scannen gedruckter Vorlagen)

Video-Liste 2: 10 Videoanleitungen zu Outlook 2000-2003

Video-Liste 3: 12 Videoanleitungen zu Acronis True Image 10 (Datensicherung mit File Backup und Disk Imaging)

Video-Liste 4: 11 Videoanleitungen zu grundlegenden Funktionen von Acronis True Image 11 (unter Windows Vista)

Video-Liste 5: 4 Videoanleitungen zu den wichtigsten Neuerungen von Acronis True Image 11 (unter Windows Vista)

Video-Liste 6: 8 neue Videoanleitungen zu den wichtigsten Funktionen von Acronis True Image 2009 (unter Windows Vista)

Downloadempfehlungen (als Tabellenübersichten)

» Download-Liste 2 (derzeit veraltet): wichtige Updates für Windows & Office
(Stand 30.09.07 --> Service-Packs und ähnliche Updates)

» Download-Liste 3 (Freeware-Tabelle): zusätzliche Freeware-Empfehlungen (aktualisiert 21.02.2009).

» Download-Liste 4: nützliche Registry-Einstellungen zur Systemoptimierung
(direkt verwendbar, dauerhaft aktuell, am 29.03.2009 um nützliche Befehle erweitert)

» Download 5: das "Startseiten-Projekt" von PC-Lexikon.info. Über 200 ansprechende Fotos und eine pfiffige HTML-Seite zur Einrichtung einer ansprechenden, lokalen Startseite für Ihren Webbrowser. Unbedingt mal anschauen!

Persönliche Kaufempfehlungen (derzeit nicht aktuell)

» Software-Kaufempfehlungen (derzeit veraltet, Stand 11.03.07)

» Hardware-Kaufempfehlungen (derzeit veraltet, Stand 20.03.08)

Beta-Programme ... für Neugierige (Ausprobieren auf eigene Gefahr ;-))

» Firefox 3.5 - Beta4 (28.04.2009): Die durchaus benutzbare vierte Vorabversion des beliebten Open Source-Browsers kann man sich hier (auch in Deutsch) herunterladen. Wichtige Verbesserungen/Neuerungen betreffen die JavaScript- (wird schneller) sowie HTML-/CSS-Rendering-Engine (bessere Unterstützung von Webstandards), eine integrierte Unterstützung der Open Source-Video- bzw. Audioformate Ogg Theora bzw. Ogg Vorbis (zum Abspielen entsprechender Dateien auf Webseiten) und ein neuer Tastatur-Shortcut zum Umschalten zwischen Tabs (mit Vorschaufunktion) und eine integrierte "Geolokalisierungs-API", mit der Anwender beim Surfen ihren Aufenthaltsort bestimmen lassen können, so dass man z. B. in einem Internet-Cafe ortsbezogene Informationen angezeigt bekommen kann. Eine vergleichbare Funktion kann man schon jetzt unter dem Stichwort "Geode" auf Firefox 3.0 installieren. Die englischsprachigen Release Notes zur Beta4 finden sich hier.

» Windows Vista Service Pack 2 - (RC) (04.03.2009 und 29.04.2009): Nach der ersten öffentlichen Beta vom zurückliegenden Dezember steht nun der Release Candidate des SP2 für Windows Vista (das gleichzeitig auch als SP2 für den Windows 2008 Server fungiert) zur Verfügung. Die Finale Version wurde Ende April fertiggestellt, steht aber noch nicht der Allgemeinheit zur Verfügung (soll im Laufe des zweiten Quartals sein). Die x86-Version für 32-Bit-Windows-Varianten ist ca. 380 MB groß, für die x64-Version müssen Sie 614 MB herunterladen. Microsoft rät von einer Verwendung auf Produktivsystemen ab. Auch ich werde es nur auf einem Testsystem "anschauen". Großartige Neuigkeiten gibt es sowieso nach wie vor nicht, überwiegend handelt es sich um eine Zusammenstellung der Patches seit Veröffentlichung des SP1 - dessen Installation übrigens Voraussetzung für das Aufspielen des SP2 ist. Die wohl für "normale Anwender" wichtigsten Verbesserungen dürften eine bessere Unterstützung von Bluetooth 2.1 (über das Vista Feature Pack for Wireless), die Integration der Windows Desktop Search 4.0 (auch separat erhältlich) und eine Verbesserung bei der WLAN-Anmeldung sein. Mehr Infos gibt es auf dieser englischen Seite von MS Technet. Achtung: wenn die finale Version herauskommt, kann man ein System mit dem SP2-RC nicht einfach aktualisieren, ein einfaches "Drüberinstallieren" wird also nicht gehen. Stattdessen wird man den SP2-RC erst deinstallieren müssen, bevor man dann das finale SP2 aufspielt. Das ist ein weiterer Grund, den RC *nicht* auf einem Produktivssystem aufzuspielen.

» Thunderbird 3.0 - Beta2 (27.02.2009): Nachdem es eine Zeit lang fast so aussah, als ob das Thunderbird-Projekt vielleicht nicht weiterentwickelt werden könnte, gibt es nun schon die zweite Beta der neuen 3er-Version (Download). Die Release-Notes geben Aufschluss über die Neuerungen. Verbesserungen gibt es bei Bedienung und Oberfläche (neue Funktionsbuttons, Tabs zur Steuerung der Mail-Ansicht, bessere Verbindung zwischen Adressbuch und Mails) sowie dem neuen Addon-Manager, der sich stärker an Firefox als Vorbild orientiert (Addons kann man jetzt z. B. direkt aus dem Manager suchen und installieren). Außerdem lässt sich die Nutzung von IMAP-Postfächer durch automatisches Herunterladen (deaktivierbar) von Mails im Hintergrund beschleunigen (die Unterstützung von IMAP war schon immer ein Highlight von Thunderbird). Weiterhin wurde der Import von Mails aus anderen Programmen optimiert und kann man unter Windows Vista der integrierten Suchmaschine (Windows Desktop Search) Zugriff auf die Thunderbird-Konten gewähren.

» Google Earth 5.0 - beta (02.02.2009): Mit der fünften Version seines "Welt"-Simulationsprogramms lässt Google neben dem (bisher der kostenpflichten Pro-Version vorbehaltenen) Import von GPS-Daten auch die Erforschung der Mars-Oberfläche sowie der der heimischen Meere zu. Über eine animierte Wasseroberfläche kann man in die Tiefe tauchen, sich den Meeresgrund in 3-D anschauen lassen und über 20 einblendbare Datenlayer wissenschaftliche Hintergrundinformationen zu den Ozeanen, ihren Bewohner oder versunkenen Schiffe studieren. "Über Land" kann man dagegen teilweise in die Vergangenheit surfen, weil für manche Regionen historische Daten (aus alten Satellitenaufnahmen) verfügbar sind. Für Deutschland sollen die vorhandenen historischen Aufnahmen bis zu 10 Jahre zurückreichen, in den USA sogar bis 1946. Eine weitere Neuerung: Anwender können mit Bildern und Videos angereicherte Touren erstellen und diese anderen Benutzern zur Verfügung stellen. Auf dieser Webseite können Sie sich die Neuerungen auch als Youtube-Video vorführen lassen. Ein weiteres Video bietet Spiegel Online und natürlich Google selbst (auf Youtube, nachfolgend eingeblendet).

 

Sicherheit 1: wichtige Security- & Funktions-Updates für Microsoft Windows und Office

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» Internet Explorer 8 Final (19.03.2009): Seit Mitte März gibt es die finale Version des neuen Internet Explorers 8; seit Anfang Mai wird sie auch über das automatische Windows-Update verteilt. Hier die direkten Download-Adressen für XP 32-Bit, Vista 32-Bit sowie Vista 64-Bit. Während die deutsche Webseite zum Internet Explorer wenig ausführlich ist, gibt das englische Gegenstück tiefere Einblicke. Obwohl Microsoft recht lange am IE8 gearbeitet hat, finde ich persönlich die Neuerungen gut, aber auch nicht umwälzend. Wer möchte, kann sich dazu auch ein paar Videos von Microsoft anschauen (hier, hier und hier (in Englisch)). Und die Konkurrenz steht mit Opera 10 sowie Firefox 3.1 schon vor den Türen. Immerhin wird der wichtige Webstandard CSS 2.1 jetzt deutlich besser unterstützt - laut Microsoft soll der IE8 sogar die beste CSS 2.1-Umsetzung von allen (derzeitigen) Browsern haben. Im Acid3-Test, der auch CSS3 und besondere JavaScript-Fähigkeiten berücksichtigt, kann der IE8 aber nicht glänzen (20 von 100 Punkten). Microsoft argumentiert, dass dieser Test nicht relevant wäre und verweist auf andere, eigene Testszenarien. Die längst überfällige Integration des freien Vektorgrafikformates SVG ist erst für den IE9 geplant (ziemlich enttäuschend, wie ich finde, denn Vektorgrafiken gehören längst ins Internet). Obwohl der Installer des IE8 eine Verwendung auf der öffentlichen Windows 7-Beta vom Januar unterbindet, wird die fertige Version von Windows 7 natürlich auch das finale Release des IE8 enthalten. Für Endnutzer wird neben der "Schnellsuche" (Vorschläge bei Eingabe ins Suchfeld, auf Basis früher besuchter Webseiten und Favoriten) eine der wohl nützlichsten Neuerung in den so genannten "Schnellinfos" bestehen. Darüber können Webseitenbetreiber Zusatzfunktionen (z. B. Nachschlagen einer Adresse in Kartendiensten) zur Verfügung stellen. Die so genannte "Webslices" sollen es ermöglichen, in der Favoritenleiste des Browsers kleine Miniwebandwendungen zu nutzen, z. B. für Wetter, Börsenkurse oder E-Mail-Postfach-Abfrage. Das beruht auf der Möglichkeit, über Webslices nur einzelne Bereiche von Webseiten abonnieren zu können. Etwa die Angebote zu einer konkreten ebay-Auktion. Dazu muss die entsprechende Webseite aber Webslices unterstützen. Nach einem Absturz können zuvor geladene Webseiten automatisch aufgerufen werden. Weil Tabs jetzt als unabhängige Prozesse gehandhabt werden, soll der Absturz eines Tabs nicht mehr alle anderen mit in den "Datentod" reißen. Eher eine Kleinigkeit, aber in der täglichen Praxis nützlich sind Verbesserungen der Navigation. Neben erweiterten Befehlen für Registerkarten (z. B. kann man jetzt eine Webseite/Registerkarte direkt kopieren) hebt die Adressleiste jetzt die Domain-Namen deutlich hervor und erweiterte die Adressleiste teilweise eingegebene Adressen anhand zurückliegender Verlaufsdaten. Ebenfalls eine Kleinigkeit, aber nützlich: die auf der persönlichen Symbolleiste angezeigten Favoriten lassen sich nur als Icons, mit beschnittenem Text oder mit vollem Text anzeigen. Das hilft, Platz zu schaffen. Insgesamt meine Empfehlung: umgehend aufspielen. Zumal Microsoft auch intern die Sicherheit des Browsers durch diverse Verbesserungen aufgewertet hat. Für die Kompatibilitätsansicht des IE8 (über die man Webseiten mit der Rendering-Engine des IE7 anschauen kann) gibt es übrigens auch schon Updates (für Vista 32-Bit und für Vista 64-Bit).

 

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» Microsoft Patchday März (10.03.09): zum März-Patchday stopft Microsoft diesmal vier Sicherheitslücken mit drei Updates (MS09-006 bis MS09-008). Zwei der Patches betreffen Windows, eines die Windows-Server-Versionen. Eine bekannte Sicherheitslücke in Excel hat Microsoft dagegen immer noch nicht gestopft, das erfolgt vermutlich erst zum nächsten Patchday im April. Ich empfehle eine Installation - am besten automatisiert über die Windows-Update-Webseite (nur für XP, Vista aktualisiert sich über seine eigene Update-Funktion). Wer mag (aus welchem Grund auch immer) kann den Patch auch einzeln bzw. manuell aufspielen oder sich bei Winfuture.de das inoffizielle Update-Pack herunterladen. Beachten Sie auch das nachfolgend aufgeführte Update für den Outlook-Junk-E-Mail-Filter sowie die aktualisierte Version des "Windows Tools zum Entfernen bösartiger Software". Beide sollten normalerweise auch über die Windows-Update-Funktion aufgespielt. Nächster Patchday ist der 10.03.2009.

» Outlook 2003 und 2007 (09.03.09): der Junk-E-Mail-Filter von Februar 2009 ist da. Der Filter für Outlook 2007 ist ebenfalls erneuert worden.

» Microsoft Windows Tool zum Entfernen bösartiger Software (KB890830, v2.8 - 10.03.2009): Das kleine ca. 7,3 MByte große Tool wird ohne Installation direkt nach dem Download ausgeführt und überprüft den Rechner auf aktuelle, besondere Schädlinge. Wird zusammen mit dem Microsoft Patch-Day jeden zweiten Dienstag eines Monat als aktuelle Version herausgegeben und sollte man dann routinemäßig ausführen. Es wird automatisch gestartet, wenn man das Online-/Auto-Update von Windows benutzt. Hier sind weitere Infos zum Programm.

» Finale Version 2.1 des Microsoft Baseline Security Analyzers (03.07.2008): Der MBSA ist ein kostenloses Tool von Microsoft, mit dem sich Rechner auf Sicherheitslücken durch fehlende Sicherheitsupdates (Patches) für Windows (XP und Vista, x86 und x64) und Office scannen lassen. Außerdem werden mögliche Sicherheitslücken durch Konfigurationsfehler untersucht, beispielsweise Probleme mit der Firewall oder die Aktivierung sicherheitskritischer Dienste. Derzeit ist diese neue Beta-Version noch in Englisch, von der finalen Version wird es aber sicherlich auch wieder eine deutsche Version geben. Mit etwas Englischkenntnissen ist die Interpretation der Ergebnisse aber kein Problem. Das Programm benötigt für seine Arbeit einen Anschluss ans Internet, verlangt ansonsten aber keine weitere Benutzerinteraktion, sondern lediglich einige Minuten zur Untersuchung des PCs. Vor dem Download ist eine WGA-Prüfung notwendig. Mehr Informationen (in Deutsch) zum MSBA 2.x gibt es auf dieser Webseite von Microsoft.

» Microsoft Windows Defender - Build 1593 (13.03.2007, 23.05.2007 ): Microsoft hat sein kostenloses, aus Windows Vista ausgekoppeltes Antispyware-Programm für Win XP wiederholt überarbeitet, die neueste 32-Bit-Version finden Sie hier, die 64-Bit-Version kann man hier herunterladen. Installation bzw. Update empfehlenswert. Ausführliche, generelle Informationen zum Windows Defender in diesem Artikel von mir .

Sicherheit 2: wichtige Updates anderer Programme (nicht von Microsoft)

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» OpenOffice.org 3.1.0 (05.05.08): Eine neue Version der bekannten Freeware-OpenSource-Alternative zu Microsoft Office. Hier der Link auf die Download-Übersicht mit diversen, auswählbaren Server. Und hier ein direkter FTP-Link auf die deutsche Windows-Version (bei der Uni Aachen, ohne integriertes Java). Seit v3.0.0 gibt es auch erstmals eine native Unterstützung für Mac OS X. Ein hervorzuhebendes Feature von 3.x ist die PDF-Import-Funktion (zum Editieren von PDF-Dateien). Eine wichtige Neuerung von v3.1.0 ist die Kantenglättung von Grafiken, die insbesondere die Darstellungsqualität von Präsentationen deutlich verbessert.

» Wichtig! - Firefox 3.0.10 (27.04.2009): Das zehnte Sicherheitsupdate des beliebten Open Source-Webbrowser ist verfügbar. Download (Windows 32-Bit, DE, vom FTP-Server). Hier gibt es eine zusätzliche Downloadliste aller Sprachen und Systeme. Wer noch eine ältere Version verwendet, sollte auf die neue Version aktualisieren. Eine Übersicht der Veränderungen von v2.x auf v3.0 bieten die Release Notes. Ein "Drüberinstallieren" unter Beibehaltung aller Einstellungen und Lesezeichen ist möglich. Informationen zu den wichtigsten Neuerungen von v3.0 finden Sie außerdem in diesem Newsartikel von mir. Wer schon einen Blick auf Firefox 3.5 werfen möchte, findet hier Informationen zur Beta 4 .

» Wichtig! (falls verwendet) - Winamp v5.552 erschienen (22.04.2009): Als 10-jährige Jubiläumsausgabe hatte Nullsoft im Okt. 2007 eine stark überarbeitete Winamp-Version 5.50 herausgegeben. Highlight ist die im schicken Anthrazit gestaltete Oberfläche Bento. Wie bisher kann man diese aber auch abschalten bzw. gegen anders Skins austauschen. Da bis v5.55 auch diverse kritische Sicherheitslücken beseitigt wurden, ist ein Umstieg auf die aktuellste Version auf jeden Fall ratsam. Die schlankere Lite-Variante (mit klassischer Oberfläche und ohne Video-Fähigkeit) ist auf der Webseite von Nullsoft etwas schwer zu finden. Der direkte Download-Link auf die deutsche Version 5.552 in der Lite-Variante findet sich hier. Winamp ist für mich nach wie vor DER Audioplayer schlechthin - insbesondere durch die weitreichenden Möglichkeiten zur Veränderung der Oberfläche und den zahlreichen Plug-Ins zur Funktions- und Klangerweiterung (siehe dazu diesen Artikel von mir). Und auch die Möglichkeiten zur Videowiedergabe sind durchaus brauchbar. Ich persönlich bevorzuge hier aber nach wie vor eher den Media Player Classic.

» Wichtig! - Java Laufzeitumgebung JRE 6.0 Update 13 (23.03.2009): Sun bringt eine neue Version seiner Java-Laufzeitumgebung (englisch: Java Runtime Enviroment = JRE, siehe auch den Artikel "Java" im PC-Lexikon), um Sicherheitslücken zu schließen sowie das Paket schlanker und schneller zu machen. Außerdem erhalten Java-Anwendungen, die auf dem Desktop laufen, seit Update 10 eine "Nimbus" genannte neue Oberflächendarstellung. Im eigenen Fenster laufende Java-Applets werden nun mit einem kleinen gelben Ausrufezeichen gekennzeichnet. Wer eine ältere Java-Version installiert hat, ist schon beim Besuch einer Webseite gefährdet, wenn diese mit einem präparierten Java-Applet ausgestattet ist ("Drive-by-Infection"); daher empfiehlt sich eine umgehende Aktualisierung. Über diese deutschsprachige Webseite können Sie die Java als Online-Setup installieren (Web-Installer). Vielseitiger (weil für mehrere Rechner verwendbar und multilingual) ist der Java-Offline-Installer von dieser englischsprachigen Webseite (ca. 16 MB). Gleich der erste Eintrag bezieht sich auf die JRE. Aber Achtung! Egal über welche Variante sie Java installieren, immer muss eine bereits vorhandene (ältere) Versionen manuell deinstalliert werden (am besten vorher). Ansonsten existiert die neue und alte Version parallel auf dem Rechner. Wenn Sie sich unsicher sind, welche Java-Version sie haben, dann geben Sie doch mal auf der Ebene der Eingabeaufforderung (im Lexikon erklärt) den Befehl "java -version" ein. Seit Veröffentlichung von 6.0 Update 12 gibt es auch erstmals eine x64-Version des JRE mit integriertem Java-Plugin für 64-Bit-Webbrowser (nicht zu verwechseln mit der 32-Bit-Version z. B. des Internet Explorers, die unter Windows Vista x64 ebenfalls zur Verfügung steht). Im Allgemeinen empfiehlt sich aber auch auf einem Windows x64-System die Installation der 32-Bit-Variante (und Verwendung der üblichen 32-Bit-Webbrowser). Mehr Informationen und Download hier, auf dieser Webseite.

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» Aktuelle Antiviren-Programme, neues Avira AntiVir 9.0 (19.03.2009): Ich habe mich zwischenzeitlich von "Kaspersky Antivirus" verabschiedet und empfehle stattdessen NOD32 oder Avira Antivirus. Kaspersky Version 7 verursachte bei mir zu viele Probleme. Ob die aktuelle Version 2009 wieder empfehlenswert ist, kann ich nicht sagen (da nicht ausprobiert). Das von mir derzeit favorisierte, leider mit 40 Euro etwas teure NOD32 der Firma ESET gibt es neu (seit März 2009) in Version 4 (Deutsch). Darüber hinaus gibt es noch das preiswertere (20 Euro) Avira Antivirus Premium (neue Version 9.0.x). Es ist auch als funktionsreduzierte Freeware-Variante zu haben. Wesentlicher Einschnitt gegenüber der Vollversion ist der fehlende Schutz für E-Mails und die langsameren Update-Server. Seit der neuen Version 9.0 gibt es aber immerhin den Spyware-Schutz auch für die Free-Version. Zunehmend wichtig beim modernen Virenschutz sind "heuristische Methoden", die nicht auf der Basis präziser Virensignaturen arbeiten, sondern z. B. durch Analyse des Verhaltens bestimmter Programme oder des ganzen Rechners (Verhaltensschutz, englisch "Behavioral Protection"). Das ist bisher v. a. die Stärke von NOD32; Kaspersky hat seiner Version 2009 aber auch einen verbesserten heuristischen Schutz mitgegeben. Man kann seinen Rechner auch kostenlos mit dem Programm ThreatFire der Firma PCTools ausrüsten, dass gänzlich ohne Signaturen und stattdessen allein über Verhaltensanalyse arbeitet. Es liegt seit Februar 2009 in Version 4.1 vor - und lässt sich problemlos mit Avira Antivirus kombinieren. Der doppelte Schutz ist durchaus sinnvoll. Allerdings nerven solche Schutzmechanismen auch schon mal mit Nachfragen, ob ein bestimmter, auffallender Prozess zugelassen oder verboten werden soll. Damit muss man leben - und natürlich auch wissen/beurteilen, wie man sich in einem solchen Fall entscheiden soll. Anfänger können damit schon mal überfordert sein. Eine weitere kostenlose Lösung ist der Virenscanner AVG Anti-Virus Free v8.5. Es ist damit eine Alternative zu Avira, soll aber etwas geringere Erkennungsraten haben - und machte auch schon durch unangenehme Fehlerkennungen auf sich aufmerksam. Wie es zudem mit der Systembelastung aussieht (die ich für sehr wichtig halte), kann ich nicht sagen - weil nicht selbst getestet. In Internetforen habe ich von einer etwas höheren Belastung gelesen. Anders als Avira Free Antivirus kann das AVG-Programm jedoch auch nach Spyware suchen und blendet keine Werbefenster ein. Wegen recht guter Erfahrung empfehle ich vorerst weiterhin die Free-Version von Avira (kombiniert mit Threatfire von PCTools). Übrigens gibt es von Avira auch eine kostenlose Rettungs-CD, die auf Basis eines kleinen Linux-Systems arbeitet. Damit kann man bei Verdacht auf Virenbefall einen Rechner per CD booten und auf diese Art oft besser "desinfizieren", als dies von Windows aus möglich ist. Das herunterladbare Programm kann direkt eine entsprechende CD brennen - oder erzeugt alternativ eine ISO-Datei, die man nachträglich auf CD brennen kann.

» Update RealPlayer 11.1 - Build 6.0.14.895 (19.03.2009): mehr...

» Wichtig! - Sicherheitsupdate Adobe Reader 9.1, Acrobat 8.14 sowie weitere Versionen (10.03.2009 + 18.03.2009): Aufgrund einer kritischen Sicherheitslücke hat Adobe seinen PDF-Viewer auf Version 9.1 aktualisiert. Für frühere Versionen (6, 7, 8 etc.) gibt es ein Sicherheitsupdate erst seit dem 18.03. Die deutsche Vollversion des Adobe Reader 9.1 gibt es hier (Download vom FTP-Server). Eine Übersichtsseite aller aktuellen Acrobat-Versionen/-Patches finden Sie auf dieser Seite. Bei manchen der Updates handelt es sich um MSP-Dateien im "Windows Installer Patch"-Format, die man wie normale Programme mit einem Doppelklick im Windows Explorer ausführen kann.

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» Foxit PDF-Reader 3.0 build 1509 (09.03.2009): Die schnelle, kostenlose und benutzerfreundliche Alternative zum mittlerweile ziemlich funktionsüberladenen und daher langsamen Adobe Reader 8.x. Wer bisher eine frühere Version verwendet hat, sollte das aktuelle Update aufspielen, da ältere Versionen Sicherheitslücken enthalten. In diesem englischen Changelog findet sich eine Aufstellung der Neuerungen von Version 3. Beim Update auf Build 1509 wurden einige Sicherheitslücken gestopft, so dass jeder, der den Foxit-Reader benutzt, diesen unbedingt aktualisieren sollte.

» Wichtig! - Opera 9.64 (02.03.2009): es gibt eine neue Version des norwegischen Webrowsers: 9.64 b10487. Opera-Nutzer sollten umgehend aktualisieren, da vor allem wichtige Sicherheitslücken beseitigt wurden. Eigentlich sollte die Update-Funktion des Browsers eine automatische Aktualisierung anbieten. Weitere, ausführliche Informationen zu den wichtigsten Neuerungen von Opera 9.50 finden Sie in diesem Newsartikel von mir. Die Release Notes zu v9.64 geben Aufschluss über die genauen Änderungen seit 9.62

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» Wichtig! - Sicherheitsupdate 10.0.22.87 des Adobe Flash-Players (24.02.2009): Eine umgehende Aktualisierung des Systems mit der neuen Flash-Player-Version ist aus Sicherheitsgründen dringend anzuraten!! Es empfiehlt sich, zuerst die alte Version mit diesem Uninstaller vom Rechner runterzuschmeißen. Und dann die neue Version aufzuspielen. Beachten Sie dabei, dass es eine Variante für den Internet Explorer und für Firefox sowie Opera gibt. Deaktivieren Sie evtl. die automatisch vorausgewählte Google Toolbar! Anschließend können Sie noch mal überprüfen (mit der "About Flash-Player"-Seite), ob auch wirklich die neue Version aufgespielt wurde, was nämlich manchmal schief geht. Übrigens: der Flash-Player protokolliert über Cookies jedes abgespielte Video, was man zum Schutz der eigenen Privatssphäre besser unterbinden sollte. Die Cookies werden im Verzeichnis "C:\Dokumente und Einstellungen\Benutzerkontoname\Anwendungsdaten\Macromedia\Flash Player\#SharedObjects" bzw. "C:\Users\Administrator\AppData\Roaming\Macromedia\Flash Player\#SharedObjects" (unter Vista/Win7) gespeichert. Es ist aber nicht nötig, diese manuell zu löschen. Einfacher geht es mit dem Freeware-Tool CCleaner, das man so konfigurieren kann, dass es bei jedem Rechnerstart das System von unerwünschten Dateien (wie Temp-Dateien, Cookies etc.) bereinigt. Neuere Versionen des CCleaners löschen dabei auch die Flash-Coookies. Eine weitere Alternative ist es, die Einstellungen des Flash-Players zu verändern - und so das Speichern von Cookies zu deaktivieren. Dafür gibt es ein Online-Tool, den "Flash Player Settings-Manager", den man über diese Webseite starten kann.

» pdfcreator 0.9.7 (04.02.09): das vermutlich beste und bekannteste Freeware-Tool zum kostenlosen Erzeugen von PDF-Dateien. Die Umstellung auf Windows Vista (mit v0.9.6, auch für Vista x64) hat 1 1/2 Jahren gedauert, mit 0.9.7 gibt es jetzt noch mal eine Überarbeitung.

» Wichtig! - iTunes 8.1.1 und Quicktime 7.6 (06.04.2009): neue Updates von Apple. Hauptanlass sind nicht nur Fehler- und Sicherheitsbeseitigungen v. a. in Quicktime, sondern auch eine Aktualisierung für die neuen iPods. iTunes 8.1.1 enthält zwar Quicktimes, aber oft in einer älteren Version. Dieses sollte man unbedingt auf die neuste Version (derzeit Version 7.6) updaten. Kritisch bei weiterer Verwendung älterer Versionen sind Gefährdungen durch präparierte Mediendateien wie H.264-Videos (im Lexikon erläutert). Da Quicktime und iTunes auch eine AutoUpdate-Funktion haben (muss bei der Installation eingerichtet werden), sollte sich diese eigentlich melden und das Update anbieten. Wenn nicht, ist es angebracht, die Installation von Hand durchzuführen (eine Übersicht aller aktuellen Apple Downloads findet sich hier). Alternativ kann man das AutoUpdate-Programm auch manuell aufrufen, sofern es auf dem Rechner installiert ist. Ein "Drüberinstallieren" unter Beibehaltung aller Einstellungen ist möglich. Wer mag, kann statt dem nervigen Quicktime-Player auch Quicktime Alternative v2.8.0 in Verbindung mit dem Media Player Classic (oder seiner erweiterten "Home Cinema"-Version) verwendet (mehr dazu auch im Lexikon unter Quicktime und "Medien Player"). Auch hier muss man allerdings bei Sicherheitslücken ein Update aufspielen, was aufgrund eines fehlenden AutoUpdate-Moduls manuell gemacht werden muss. Beachten Sie bei der Installation von Quicktime (aber nicht Quicktime Alternative), dass sich das Programm die Verknüpfungen zu etlichen Mediendateien wie MP3 oder MPG "wegschnappt", insbesondere auch bei den MIME-Einstellungen (regeln die Verknüpfung solcher Dateien bei der Wiedergabe im Webbrowser). Ich würde Ihnen raten, die MIME-Verknüpfung auf MP3- und MPG-Dateien in den Quicktime-Einstellungen zu deaktivieren, damit sie vom bisherigen Player bzw. Browser-Erweiterung wiedergegeben werden. Quicktime bietet diese Optionen direkt nach der Installation an, ansonsten finden Sie die Einstellungen für Datei- und MIME-Verknüpfungen auch in den "Optionen" des Programms.

» Thunderbird 2.0.0.21 (19.03.2009): Es gibt mal wieder ein Update für den freien Mail- und Usenet-Client Thunderbird. Beim Update wurden insbesondere Sicherheitslücken gestopft. Die deutschsprachige Installationsdatei für Windows kann man sich direkt von hier runterladen. Ansonsten sollte eine Aktualisierung über die AutoUpdate-Funktion des Programms möglich sein (im Hilfe-Menü). Der andere, anfängliche Link führt zur Download-Übersicht mit allen verfügbaren Sprachen und Betriebssystemversionen. Übrigens befindert sich die neue 3.0-Version von Thunderbird mittlerweile im Beta-Stadium (siehe oberen Beta-Bereich).

» Wichtig! (falls verwendet) - Sicherheitslücke in Media Player Classic (MPC) - Update der Home Cinema-Variante (28.11.08): Beim von mir schon seit längerem empfohlenen Media Player Classic wurde im Sommer je eine Sicherheitslücke bei der Wiedergabe von AVI-Videodateien und FLI-Animationsdateien gefunden. Spielt man entsprechend präparierte Mediendateien mit dem Player ab, so kann Schadcode auf dem System eingeschmuggelt werden. Von der AVI-Lücke ist übrigens auch der (insbesondere unter Linux beliebte) MPlayer betroffen. Während es vom MPlayer eine aktualisierte Version gibt, wird das ursprüngliche Media Player Classic-Projekt nicht mehr weiter gepflegt. Man findet jedoch eine von anderen Programmieren aktualisierte (und in Bezug auf die Sicherheitslücke gepatchte) Version 6.4.9.1 bei Free-codecs.com. Ich empfehle jedoch stattdessen den Umstieg auf die alternative Home Cinema-Edition, die von einem französischen Programmierer gepflegt wird und eine Weiterentwicklung des bisherigen MPC ist. Sie verwendet aktualisierte Codecs, bietet eine bessere Unterstützung bei der Wiedergabe von DVDs und eine erweiterte Tastatursteuerung. Die aktuelle, gepatchte Version 1.2.908.0 (von 29.11.2008) kann man sich hier herunterladen. Es gibt sogar eine x64-Version, von der ich jedoch eher bisher abraten würde (auch wenn man eine 64-Bit-Version von Windows XP/Vista laufen hat). Laden Sie die aktuelle Home Cinema-Version herunter und kopieren Sie einfach alle betreffenden Dateien in das Verzeichnis, in dem Ihr bisheriger MPC liegt. Dabei werden die alten Dateien überschrieben. Eine richtige Installation ist nicht notwendig bzw. nicht vorgesehen.

Funktion 1: Windows XP - Microsoft-Erweiterungen/Tools/Updates

» DirectX-Update März - für XP und Vista (23.03.2009): Nach rund 4 Monaten gibt es mal wieder ein Update der Multimedia-Schnittstelle von Microsoft. Download des Webinstallers für die aktuelle DirectX-Version 9.26.1590. Die vollständige, 92,4 MByte große "Redistributable Variante" wurde mittlerweile auch überarbeitet - und findet sich auf dieser Downloadseite. Eine Aktualisierung über den Webinstaller ist ansonsten vom Datenvolumen schlanker, weil nur die jeweils benötigten Komponenten heruntergeladen werden. Mit der "Redist. Version" kann man dagegen Rechner aktualisieren, die nicht am Internet hängen. Es ist außerdem natürlich praktisch, wenn man gleich mehrere Rechner updaten möchte (weil man dann nur einen Download für alle benötigt). Wichtig ist das Update für Spiele, einige Multimedia- und 3-D-Anwendungen bzw. -Simulationen (wie z. B. Google Earth oder Microsoft WorldWideTelescope). In Bezug auf Vista: lassen Sie sich nicht davon verwirren, dass dieses DirectX10 unterstützt, die Update-Version aber 9.x-irgendwas lautet. Es gilt jedenfalls sowohl für XP wie auch Vista (auch die x64-Variante).

» Microsoft Windows Live Fotogalerie für XP + Vista - v14.0.8064.0206 (26.02.2009): Das Programm "Fotogalerie" kennen manche Anwender vielleicht schon von Windows Vista. Es dient zur Betrachtung und Verwaltung von Fotos, die dabei auch mit einem 5-Sterne-System bewertet werden können. Die so vergebenen Bewertungen werden auch im Windows-Explorer angezeigt/verwendet. Das Programm ist "ganz nett" und recht einfach zu bedienen. Kann aber mit Freeware-Alternativen wie (dem von mir bevorzugten) XnView oder IrfanView nicht mithalten. Wer's dennoch mal anschauen oder benutzen möchte, der kann ja mal einen Blick auf die neue Version werfen. Wer mit der Fotogalerie gleich auch noch den neuen Windows Live Messenger oder das E-Mail-Programm Windows Live Mail herunterladen möchte, sollte direkt zur "Windows Live Essentials" genannten Zusammenstellung greifen.

» Microsoft Silverlight Plugin 2.0.40115.0 (18.02.2009): Microsoft schickt die zweite Version seines Flash-Player-Konkurrenten ins Feld (Oktober 2008, Aktualisierung im Febr. 2009). Das Plugin für den Internet Explorer und Firefox ermöglicht es, interaktive Animationen und hochauflösende Videos in Webseiten wiederzugeben. Kommt bisher an die Bedeutung von Flash noch nicht heran, aber wird hier und da im Netz schon benutzt (v. a. von Microsoft selbst). Eine Installation kann daher nützlich sein. Wer Silverlight unter Linux nutzen möchte, der kann dies dank des in Zusammenarbeit mit Novell entstandenen Moonlight 1.0 (derzeit noch Beta). Moonlight basiert derzeit aber noch auf Silverlight 1.0.

» Outlook Express-Nachfolger - Windows Live Mail 2009 - b14.0.8064.0206 (13.02.2009): Zusammen mit dem neuen Windows Live Messenger 2009 gibt es auch eine neue Version von "Windows Live Mail". Wichtigste Neuerung ist die Integration einer Kalender-Funktion. Damit steht insbesondere XP-Nutzern eine Funktion von Windows Vista zur Verfügung, denn der neue E-Mail-Client basiert auf dem bereits in Windows Vista eingebauten Windows Mail. Ja, es lässt sich sogar unter Vista installieren und bietet im Vergleich zum dortigen Basis-Programm eine noch mal erweiterte Oberfläche und einige Detailverbesserungen. Das Programm ist insbesondere als Nachfolger des betagten Outlook Express zu sehen. Neben der optimierten Oberfläche/Bedienung bietet es RSS-Feeds, Newsgroups, Kontaktverwaltung, Anbindung an "Microsoft Live Hotmail", Anbindung an den Live Messenger, Phishing-Schutz, ein Blockieren verdächtiger E-Mails und Farbcodes zur Unterscheidung von sicheren und verdächtigen Mails. Mehr Informationen und Download über diese Seite. Für die Installation benötigt man eine gültige E-Mail-Adresse bei einem von Microsofts Mail-Diensten (Hotmail bzw. Live-Mail oder MSN). Wer Microsoft Outlook nutzt, braucht das Programm nicht - interessant ist es für alle, die bisher mit Outlook Express gearbeitet haben oder bisher irgendein anderes, einfaches Mail-Programm verwendet haben.

» Windows Live Messenger 2009 Final (Build 14.0.8064.0206) (13.02.2009): Nach rund einem Jahr Überarbeitungszeit, hatte Microsoft im Dezember die neue Version des Windows Live Messenger 2009 herausgebracht. Zu diesem gibt es zwischenzeitlich auch wieder Updates. Die Installation läuft über einen ca. 1,1 MB großen Webinstaller, der alle benötigten Dateien dann erst aus dem Netz herunterlädt und außerdem dem Anwender vorschlägt, noch eine Reihe weiterer Programme aus der Windows Live-Familie aufzuspielen. Sofern man die nicht wirklich benötigt, würde ich empfehlen, alle zusätzlichen Programmvorschläge zu deaktivieren. Mit dem ergänzenden Live Meeting 2005 Add-In können Sie zudem Online-Konferenzen aus Microsoft Office oder dem Live Messenger ausführen (mit der deutschen Version scheint es derzeit Probleme zu geben, evtl. ist dieser Download eine Alternative). Auffallendste Veränderung zu den Vorgänger ist das erneut überarbeitete Design. Außerdem gibt es diverse kleinere Fehlerverbesserungen. Wer noch mehr wissen möchte: hier ist die Übersichtsseite mit weiteren Infos zum Live Messenger.

» Wichtig! - Windows XP - SP3 (06.06.2008): Nach längerer Entwicklungszeit und fast 4 Jahre nach dem Service Pack 2 ist seit Ende April das finale SP3 für Windows XP verfügbar - mit ca. 313 MByte. Nennenswerte funktionelle Neuerungen gibt es so gut wie keine, dafür enthält das Update ca. 1100 zwischenzeitlich angefallene Updates bzw. Patches, die man ansonsten einzeln oder über das Windows Update aufspielen musste. Außerdem gibt es Veränderungen bei der Produktaktivierung (Windows lässt sich zur späteren Aktivierung auch erst mal ohne Key installieren), eine Sicherheitsprüfung für Firmennetzwerke (NAP = Network Access Protection), die es ermöglicht, Rechner ohne aktuelle Patches aus dem Netz auszuschließen sowie die Integration von Rechnern eines lokalen Netzwerkes (LAN) in das "Sicherheitszonen-Modell" des Internet Explorers. Merkwürdigerweise sind weder der Windows Media Player 11 noch der Internet Explorer 7 im SP3 integriert. Wenn jedoch der IE7 oder WMP11 bereits auf einem System vorhanden sind, werden sie durch Aufspielen des SP3 nicht deinstalliert, sondern mit den aktuellen Patches aktualisiert. Eine sofortige Installation des SP3 ist nicht notwendig. Langfristig rate ich aber dazu, weil es die Wahrung der Systemaktualität und Sicherheit verbessern wird. Seit dem 10.07.2008 wird es außerdem automatisch über das Online-Update zur Installation angeboten. Es ist anzunehmen, dass Microsoft zunehmend neue Patches für Windows XP vom SP3 abhängig machen wird (wie es ja auch beim SP2 schon der Fall war). Weiteren Infos über die Neuerungen des SP3 gibt neben dem oben verlinkten Kownledgebase-Artikel außerdem dieses PDF-Dokument. Darüber hinaus kann die Installation unter gewissen Umständen Probleme verursachen. Dazu gibt es in der letzten PC-Welt-Magazin 07/2008 einen mehrseitigen Zeitschriftenartikel von mir und zwei "Kollegen". Übrigens: es versteht sich fast von selbst, dass man vor der Installation eine vollständige Systemsicherung mit einem Image-Programm wie Acronis True Image durchführen sollte!

» Nützlich - Windows-Desktop-Search (WDS) 4.0 - Erweiterte Suchfunktion für XP und Vista (03.06.2008): Microsoft hat seine auf Volltextindizierung basierende "Desktop-Suchmaschine" überarbeitet und bietet die neue Version 4.0 für XP, Vista x86 und Vista x64 zum kostenlosen Download an. Die Dateien sollten auch über die automatische Update-Funktion von Windows angeboten werdne. Gegenüber der vor ca. 1 1/2 Jahren veröffentlichten Version 3.0 wurden im Wesentlichen die Zuverlässigkeit der Indizierung und die Geschwindigkeit optimiert. Außerdem kann man die Indizes anderer Rechner (im Netz) durchsuchen, sofern auf denen ebenfalls die WDS installiert ist. Die ebenfalls neue Funktion, auch per EFS (NTFS-Verschlüsselung von Windows) geschützte Dateien zu durchsuchen, ist eher für Firmen relevant (aber auch eine kritische Aushebelung des Sinns einer solchen Verschlüsselung). Das Programm ist durchaus nützlich und zu empfehlen, es sei denn, man verwendet bereits einen Konkurrenten wie Copernic Desktop Search oder Google Desktop. Nach meinen bisherigen Erfahrungen - und was man in Foren so lesen kann - steht die WDS aber im Vergleich zur Konkurrenz durchaus gut da (ich bevorzuge es auch). PDF-Dateien werden übrigens automatisch durchsucht, wenn eine aktuelle Version des Adobe Readers installiert ist. Für OpenOffice-Dokumente gibt es einen zusätzlichen IDFilter. Und die neue Acronis True Image Home 2009-Version ermöglicht bei Vorhandensein der WDS eine Indizierung der Backuparchive (Tib-Filter). Die Aktualisierung einer zuvor verwendeten Version 3.0 ist möglich (inkl. Übernahme des alten Index). In diesem Newsartikel von mir finden Sie Hintergrundinfos zum Vorgänger 3.x. Und in diesem Newsletter finden Sie einen Tipp, wie Sie trotz installierter WDS weiterhin die klassische Suchfunktion von Windows XP (den "Search Companion") als Standardsuche nutzen können.

» Microsoft Virtual PC 2007 - Service Pack 1 (15.05.2008): die neue Version des kostenlosen (!) PC-Emulators von Microsoft, der als Konkurrenz zu Vmware oder Parallels Desktop antritt. Weitere Infos im PC-Lexikon unter "PC Emulator". Wichtigste Neuerung ist eine noch mal verbesserte Unterstützung der Hardware-basierten Virtualisierungstechniken von AMD (AMD-V, Pacifica) und Intel (VT), mit der sich die Emulation eines Betriebssystems per Software einfacher und schneller realisieren lässt. Das führt in Verbindung mit neuen Prozessoren wie dem Intel Core2Duo zu einer Performance-Steigerung. Weitere Infos geben die Release Notes und diese (englischsprachige) Webseite.

» Microsoft ActiveSync 4.5 (13.02.2007 und 20.08.2007): aktuelle Version der Synch-Software für Pocket PCs mit Windows Mobile 5.0. Der Active Sync-Nachfolger unter Windows Vista heißt "Windows Mobility Device Center 6" und steht seit August 2007 in der aktualisierten Version 6.1 als 32-Bit-Version (x86) sowie 64-Bit-Version (x64) zur Verfügung (Info-Seite ist in Englisch, aber das Programm ist auch in Deutsch erhältlich). Besitzer MS Outlook 2000 sollten sich mit ihrer älteren Versionen von ActiveSync weiterarbeiten, weil Microsoft den Support für Outlook 2000 herausgenommen hat. Außerdem ist (aus Sicherheitsgründen) keine Synchronisation mehr über ein WLAN möglich. Dafür soll die Synchronisaton stabiler und schneller laufen und wird auch der Abgleich von Fotos ermöglicht.

» Windows XP-Themes von Microsoft und anderen: in diesem Artikel von mir finden Sie eine ausführliche Erläuterung, wie Sie ihr Windows XP designmäßig etwas "aufmotzen" können, beispielsweise auf den Look der Windows Media Center Edition oder auch auf Windows Vista-Style.

» Windows Media Player 11 für XP: die aktuelle Version des Media Players, deutlich verbessert in Optik und Funktion (insbesondere auch, was die Synchronisation mit MP3-Playern angeht).

» Windows XP Virtual CD Control Panel: kleines, kaum dokumentiertes Tool, um unter Windows XP ISO-Images von CDs direkt als Laufwerke zu laden, sodass man sie nicht extra auf CD brennen muss. Ermöglicht also die kostenlose Nutzung einer der wichtigen Basis-Funktionen von kommerziellen Programmen wie Virtual CD.

» Microsoft Rechner Plus Version 1.0: Erweiterung des internen Taschenrechners von Windows um zusätzliche mathematische Funktionen und Konvertierung von gängigen Maßeinheiten (z. B. Inch in cm).

» Microsoft USB Flash Drive Manager Version 1.0 (nur Englisch): eine kleines Tool, das dabei hilft, Daten von bzw. zu einem USB Memory Stick zu kopieren (Backup und Restore). Außerdem kann man USB-Laufwerke leichter mit einem Namen und einem eigenen Symbol versehen, die beide angezeigt werden, wenn sie in einen USB-Port eingesteckt werden.

» Microsoft Video Screensaver 1.0: das Programm ermöglicht es, Videos (nur im WMV-Format!) als Bildschirm-Schoner zu verwenden. Sie können ein einzelnes Video angeben oder ein Verzeichnis mit Videos, die dann der Reihenfolge nach oder zufällig im Bildschirmschoner-Betrieb abgespielt werden.

Funktion 2: Windows Vista - die wichtigsten Microsoft-Erweiterungen/Tools/Updates

» Wichtig! - Service Pack 1 für Vista (16.04.2008): Das im Februar fertiggestellte SP1 für Vista steht seit Mitte März als Download für jedermann zur Verfügung (32-Bit bzw. x86-Version, vollständiges Paket mit ca. 435 MB - sowie die x64-Version, vollständiges Paket mit ca. 725 MB). Microsoft spricht von einer ersten "Auslieferungswelle" (Wave0 genannt), die die 5 wichtigsten Sprachen (Englisch, Deutsch, Spanisch, Japanisch, Französisch) umfasst. Seit dem 16.04. gibt es die Wave1-Version für alle 36 von Vista unterstützten Sprachen (32-Bit-Version sowie die x64-Version). Wesentliche Veränderungen gibt es nicht, das Update enthält im Wesentlichen die bisherigen Patches sowie geringfügige Verbesserungen bei einigen Funktionen (Entpacken von ZIP-Dateien, Kopieren von Dateien, weniger häufiges Nachfragen der Benutzerkontensteuerung UAC). Benchmarks von diversen Tests im Internet und von Zeitschriften haben aber schon gezeigt, das die Geschwindigkeitsvorteile zumeist kaum spürbar sind. Des weiteren gibt es leichte Anpassungen an der Benutzeroberfläche bzw. dem Startmenü, um insbesondere Konkurrenten wie Google die leichterer Einbindung ihrer Konkurrenzprodukte (wie Google Desktop) zur Volltextindex-Suche von Vista zu ermöglichen. Wer mehr Details zu den Neuerungen wissen möchte, findet hier ein englisches Whitepaper von Microsoft, das man sich als PDF-Datei herunterladen kann. Ansonsten kann es zu Inkompatibilitäten mit einigen Treibern/Programmen kommen, was auch der Grund für die Verzögerung bei der Auslieferung war. Eine englische Liste solcher problematischer Treiber kann man hier finden. Updates dieser Programme/Treiber soll es auch über das Windows Update geben. Entdeckt das Windows Update einen dieser Programme/Treiber auf dem System, bietet es über die AutoUpdate-Funktion zuerst einmal das SP1 nicht an. Derzeit verhält sich das AutoUpdate so, dass das SP1 als "wichtiges Update" angeboten wird, sofern keine dieser problematischen Programme/Treiber vorhanden sind. Der Anwender muss dessen Installation aber noch von Hand "anstoßen", es wird (noch) nicht vollautomatisch aufgespielt. Vorteil der Installation über das AutoUpdate ist der geringere Downloadumfang (im Vergleich zu den anfangs verlinkten vollständigen Download-Paketen). Aus meiner Sicht sollte man vor der Installation grundsätzlich für alle Treiber auf dem System und möglichst auch alle Anwendungsprogramme nach aktuellen Updates schauen. Grundsätzlich ist dann aber eine Installation des SP1 empfehlenswert. Übrigens, noch ein abschließender Tipp zur Installation: anders als beim SP2 und SP3 von Windows XP gibt es keinen Schalter (Parameter, wie z. B. "/N"), den man beim Aufspielen des Vista-SP1 verwenden kann, um die recht viel Speicherplatz konsumierenden Deinstallationsdateien auf der Systempartition zu löschen. Microsoft liefert dafür aber ein eigenes, kleines Programm mit, das vom SP1 aufgespielt wird. Es heißt "vsp1cln.exe" ("Vista SP1 Removal Tool") und lässt sich über die Eingabezeile im Startmenü von Vista aufrufen. Seit Anfang Dezember gibt es übrigens eine Beta-Version des SP2 - mehr Infos dazu im oberen Beta-Bereich dieser Webseite.

» Updates für DirectX und die Windows Desktop Suche (23.03.2009): beachten Sie die oben, im Bereich für Windows XP aufgeführten Update zu DirectX 9 und der neuen Windows Desktop Search 4. Beide Updates gelten auch für Windows Vista (inkl. der X64-Version).

» Windows Mobility Device Center 6.1 (x86-Version, x64-Version, 20.08.2007): Update des ActiveSync-Nachfolgers unter Windows Vista, mit dem externe Geräte (PDA, Smartphones) synchronisiert werden, die Microsofts Windows Mobile-Betriebssystem verwenden.

» Diverse Videoanleitungen von Microsoft - derzeit nur in Englisch (30.08.2007): Microsoft hat eine Reihe von so genannten DRT-Videos (Document Related Technologies) zu Windows Vista erstellen lassen, die man im Download-Center herunterladen kann. Über diesen Link werden sie alle aufgelistet. Die Videos sind von der Bildqualität recht gut jedoch wegen der hohen Auflösung (1024x768) unter Umständen auch auf 19"-Bildschirmen nicht optimal betrachtbar. Sie sind zudem alle nur in Englisch, nicht besonders gut besprochen und von ziemlich bescheidener Tonqualität. Ich habe bisher auch nur kurz reingeschaut, aber grundsätzlich ansehenswert erscheinen sie mir dennoch. Die meisten sind ca. 30-100 MB groß. Alle im WMV9-Format.

Funktion 3: Microsoft Office - Microsoft-Erweiterungen/Tools/Updates

» OpenDocument (ODF)-Filter für Microsoft Office - v1.2 (von Sun, 05.2008) bzw. v2.5 (von MS - 17.11.2008): Für das von OpenOffice verwendete, von der ISO als Standard akzeptierte Dokumentenformat ODF gibt es von Sun ein ODF-Plugin for Microsoft Office. Damit kann man Dokumente von/für OpenOffice.org oder Sun StarOffice in MS Office lesen - sowie ebenfalls schreiben (ab Office 2000). Bei Word steht nach der Installation ein zusätzlicher ODF-Dateityp in den Speichern-/Öffnen-Dialogen zur Verfügung. In PowerPoint und Excel wird ein eigener Eintrag zum Import/Export im Dateimenü erzeugt. Aber auch Microsoft arbeitet (zusammen mit Novell) an einem OpenXML/ODF-Filter als Open Source-Projekt. Den entsprechenden Filter gibt es aber nur für die neueren Office 2003 und 2007-Versionen (direkter Download-Link der neuen, deutschen Version 2.5). Für Office 2003 oder 2007 würde ich den Microsoft-Filter vorziehen. Für ältere Office-Versionen entsprechend den Sun-Filter.

» Nützlich - Microsoft Office Compatibility Pack v3 (19.11.2007) sowie Service Pack 1 für das Compatibility Pack (08.12.2007): Besitzer älterer Microsoft Office-Versionen (2000, XP, 2003) können Word, PowerPoint und Excel mit diesem kostenlosen Update von Microsoft kompatibel zu den neuen, auf XML-basierenden Dateiformaten von Office 2007 machen. Mit dem Compatibility Pack können die älteren Office-Programme die neuen Dokumentformate nicht nur öffnen, sondern auch bearbeiten und speichern. Installation empfehlenswert. Beachten Sie die notwendige Installation des SP1 zum Compatibility-Pack (direkter Download-Link, bitte Sprache wählen!).

» Wichtig! - Office 2007 Service Pack 1 (SP1, KB936982) (11.12.2007): nicht ganz ein Jahr nach Auslieferung gibt es für das aktuelle Office 2007 das erste Service Pack, das keine neuen Funktionen bringt, sondern nur alle bisherigen Patches bündelt. Der Download-Umfang beträgt ca. 225 MB, ansonsten kann man auch eine angepasste Version mit geringerem Umfang über das Office-Update installieren. Seit Frühjahr 2008 wird das SP1 außerdem auch über die reguläre Windows-Update-Seite ausgeliefert. Anwender, die Office 2007 dank des MUI (Multi Language User Interface) mit mehreren Sprachen nutzen, sollten sich außerdem das passende Language Pack zum SP1 herunterladen. Details über die Neuerungen verrät dieser Knowledgebase-Artikel.

» Wichtig! - Office 2003 Service Pack 3 (SP3, KB923618) (17.09.2007): ca. zwei Jahre nach dem SP2 und zwischenzeitlich vielen Sicherheitsupdates gibt es jetzt endlich das dritte Service Pack für Microsoft Office 2003. Damit entfällt bei einer Neuinstallation eine ganze Reihe von lästigen Updates - wie auch die Installation von SP1 und SP2 (da diese wie meistens im neuen Service Pack enthalten sind). Für die allermeisten Anwender von Office 2003 dürfte ein direkter Umsteige auf das SP3 ratsam sein. Der Download beträgt ca. 134 MB. Jedoch gilt es dabei zu beachten, dass sich das Verhalten bzw. die Features des Office-Pakets nach der Installation verändern, so wurde z. B. in Word 2003 das Feature "Schnellspeicherung" entfernt oder werden bestimmte Dateiformate nicht mehr geöffnet. In den allermeisten Fällen dürfte das aber niemanden auffallen oder gar schmerzen. Genaue Informationen dazu können Sie der zu Anfang verlinkten Webseite zum SP3 entnehmen. Parallel zum regulären SP3 gibt es auch noch ein "SP3 für Proofing Tools", (64 MB groß) womit offenbar einige Komponenten für die Rechtschreib- und Grammatikprüfung gemeint sind. Warum Microsoft diese getrennt vom regulären Service Pack in ein eigenes ausgelagert hat, ist mir nicht bekannt und lässt sich den entsprechenden Webseiten nicht entnehmen. Der Versuch, dieses "SP3 für Proofing Tools" auf einer normalen deutschen Office 2003-Installation aufzuspielen wurde jedenfalls mit der Fehlermeldung abgebrochen, dass das Update hierfür nicht zulässig wäre. Ich gehe daher davon aus, dass es für die meisten Anwender mit einem deutschen Office 2003 unrelevant ist.

» Microsoft Office Outlook Connector 12.1 Beta - und Microsoft Office Live (23.07.2008): Wer Outlook 2003 oder 2007 besitzt, kann mit dem kostenlosen Connector sein Outlook an den Online-Dienst "Windows Live Hotmail" und insbesondere das neue "Office Live Mail" anbinden, ein Bestandteil von Office Live. Mit "Office Live" hat Microsoft ein neues Online-Angebot zusammengestellt, das sich bevorzugt an kleinere Firmen und Freiberufler richtet. Es wird in den drei Varianten Basic, Essential und Premium angeboten - während der Beta-Phase sind alle 3 kostenlos, später werden nur die beiden letzten eine monatliche Gebühr kosten (ca. 17 Euro bzw. ca 33 Euro). Das Bemerkenswerte dabei ist, dass in der kostenlosen Basic-Version ein eigener Domain-Namen enthalten ist. Damit kann man dann nicht nur eine eigene, kleine (beschränkte) Webpräsenz unter einem eigenen Namen aufbauen, sondern auch Mailadressen vom Typ "max@mustermann.de" nutzen. Dafür muss man woanders gutes Geld zahlen. Einen tabellarischen Leistungsvergleich der 3 Angebote findet man hier. Die beiden später kostenpflichtigen Accounts (Essential, Premium) ermöglichen die Nutzung/das Hochladen von Weblayouts, die man selbst erstellt hat und außerdem Arbeitsgruppen-Funktionen wie die Verwendung eines Online-Gruppenterminkalenders oder die gegenseitige Freigabe auf bestimmte Daten. Wenn die Kosten dafür nicht zu hoch sein werden (was ich leider befürchte), könnte das für Freiberufler und kleine Büros interessant werden.

» Befehlsreferenz - Office 2007-Befehle versus Office 2003 (21.07.2007): Wer von Office 2003 auf 2007 umgestiegen ist, findet sich unter Umständen in der stark veränderten Benutzeroberfläche nicht so leicht zurecht. Als Lösung hat Microsoft für die drei wichtigsten Programme aus dem Paket eine so genannten "Befehlsreferenzanleitung" erstellt. Diese listet auf, wo man welchen Befehl aus den Office 2003-Programmen in Office 2007 findet. Hier der Downloadlink auf die Anleitung für Word 2007, Excel 2007 und PowerPoint 2007.

» Calendar Printing Assistant für Outlook 2007 (14.05.2007): Mit diesem Update für Outlook 2007 kann man die Kalender-Informationen besser organisieren und insbesondere übersichtlicher ausdrucken. Das ist hilfreich, wenn man noch ein klassisches Filofax oder ähnlichen "Papier-Kalender" benutzt. Aber auch bei alleiniger Nutzung von Outlook hat man die Möglichkeit, die Darstellung der Termine im Outlook-Kalender besser anzupassen und zu organisieren.

» Microsoft Office XP/2003-Add-In zum Entfernen verborgener Daten: Office-Dokumente können eine Reihe von verborgenen Informationen enthalten, die man beim Weitergeben von Dokumenten unter Umständen gar nicht mitverschicken möchte. Beispielsweise noch enthaltene Kommentare aus der Funktion "Änderung verfolgen" oder verborgen formatierte Daten. Mit dem Tool können Sie solche Informationen aus Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien entfernen. Aber Achtung: besser nur auf die Kopien einer Datei "loslassen", die dann verschickt wird. Nicht, dass Sie die gelöschten Daten noch brauchen.

» Update der Feiertage von 2007-2012 für Outlook 2003 (KB924423, 14.03.2007, neu eingestellt am 12.02.2008): Outlook integriert auf Wunsch in den Kalender aktuelle, kommende Feiertage als Termine. Die Funktion findet man im Menü "Extras/Optionen". Weitere Infos dazu auch in meinem Outlook-Buch. Dummerweise kennt Outlook aber nur die Feiertage von 5 Jahren (ab Auslieferung). Was bei Outlook 2000 und XP bedeutet, dass 2007 (oder sogar noch später) nicht mehr unterstützt werden. Für Outlook 2003-Nutzer gibt es aber ein Update, dass die Feiertage bis 2012 kennt. Eine gute Freeware-Alternative mit noch mehr Funktionen ist SetHolidays.

» Microsoft Office 2003 (04.08.06): aktualisierte Rechtschreibprüfung zur Neuregelung der deutschen Rechtschreibung seit 01.08.2006. Infos und Download unter KB-Artikel 923348. (vgl. auch Tipp zu aktualisierten Version des Duden Korrektor weiter unten)

Funktion 4: Updates einiger besonderer Programme (kommerzieller)

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» 8 Videoanleitungen zu Acronis True Image Home 2009 von mir (28.01.2009): Auf der Webseite von Acronis stehen neue, von mir erstellte Videoanleitungen zur 2009-Version von Acronis True Image online. Die acht Videoanleitungen (Länge durchschnittlich ca. 15 Minuten) führen in das Programm ein und erläutern alle wichtigen Funktionen des Programms - von Bootfähigen Notfallmedien über die Image-Erstellung und Datei-Backup bis zum "Try&Decide"-Modus. Ich empfehle alle Anwendern, die sich mit dem Programm noch nicht so gut auskennen - oder einen möglichen Kauf ins Auge gefasst haben - einen Blick darauf zu werfen. Da die Aufnahmen komplett unter Windows Vista erfolgten, sind sie vielleicht auch für Vista-Interessierte ansehenswert. Zu den Neuerungen bzw. Verbesserungen von Acronis True Image Home 2009 siehe dieses PDF-Datenblatt. Abschließend ein kleiner Tipp: zur Aktualisierung der mit der Retail-Box ausgeteilten Version können Sie sich jederzeit auch die 15-Tage-Testversion herunterladen. Diese entspricht dem jeweils aktuellen Build - und kann mit der Seriennummer der Retail-Box freigeschaltet werden.

Funktion 5: Updates wichtiger Treiber

» Intel Centrino WLAN - Treiber und Anwendung 12.4.0.0 (10.04.09): für alle Centrino/Centrino2-Notebooks mit Intel WLAN-Modul. Sollte von allen Centrino-Notebook-Besitzern aufgespielt werden. Man kann sich einerseits den reinen Treiber herunterladen - oder empfehlenswerter gleich die "Intel PROSet/Wireless Connection Utility v12.4.0". Letztere enthält ebenfalls den aktuellen Treiber - ergänzt um Programme zur leichteren Einrichtung und Wartung der WLAN-Karte.

» AMD/ATI Catalyst-Treiber 9.4 (08.04.09, reiner Grafikkartentreiber für Win XP, Vista/Win7 32-Bit sowie Vista/Win7 64-Bit): für alle Radeon-Grafikkarten ab Typ 9500 bis zur Radeon 4xx0. Seit der zurückliegenden Version 8.12 unterstützt ATI für Radeon HD46xx und HD48xx-Modelle eine Beschleunigung von Applikationen, was mit dem im Treiber integrierten ATI Avivo Video Converter umgesetzt wurde. Darüber lassen sich Videos im MPEG-1,-2 und -4 sowie WMV-Format schneller encodieren. Auch andere Programme, wie z. B. Cyberlinks PowerDirector, können davon Gebrauch machen. Außerdem wurde eine Rauschunterdrückung für die Videowiedergabe eingebaut. Die IGP-Variante (integrierter Grafikcontroller mitsamt Southbridge-Treiber für die Mainboard-Chipsätze AMD690, AMD780, AMD790) kann man ebenfalls über den ersten angegebenen Link herunterladen. Die Version für Windows XP findet sich hier, die für Vista 32-Bit hier. Beachten Sie, dass der Treiber für den RAID-/AHCI-Modus der Festplatten-Controller nicht im Southbridge-Treiber enthalten ist. Wenn Sie Ihre Festplatten an den SATA-Anschlüssen des Boards daher im RAID- oder auch AHCI-Modus betreiben wollen, benötigen Sie noch den RAID-Treiber 9.2 (den man sich in der zuvor verlinkten Auflistung für die Mainboard-Treiber mit runterladen kann). Hat Ihre Grafikkarte eine HDMI-Schnittstelle? Dann benötigen Sie seit v9.3 den früher separat angebotenen HDMI-Treiber nicht mehr, da er im Catalyst-Treiber integriert ist. Interessanterweise gibt es übrigens zu den offiziellen Treibern zwei unabhängige, modifizierte Alternativ-Treiber. Bisher konnte ich nicht selbst testen, ob diese tatsächlich die versprochenen Vorteile bieten (DNA-ATI-Treiber und Omega-ATI-Treiber).

» Realtek HD-Audiotreiber R2.22 (22.04.2009): Treiber für die auf vielen aktuellen Mainboards integrierten High Definition Soundchips mit Surround-Sound-Unterstützung. Beachten Sie bitte, dass ältere Versionen (vor v1.92) außerdem eine Sicherheitslücke enthalten. Zwar liefern hier die Mainboard-Hersteller meistens einen vermeintlich "eigenen" Treiber mit, dabei handelt es sich aber üblicherwiese nur um eine veraltete, vom Logo her angepasste Version des Original-Realtek-Treibers. Und diesen kann man dann folglich (und empfehlenswerter) ebenfalls für das Board verwenden. Beachten Sie auch den in der Tabelle auf der verlinkten Webseite mit "ATI HDMI Audio Device" angegebenen Treiber R2.13. Diesen benötigt man (zusätzlich zum HD-Audio-Treiber) beispielsweise für AMD-Athlon-Boards (Typ 690G oder 780G), die statt einer DVI-Schnittstelle eine HDMI-Schnittstelle zur Ausgabe haben. Seit v9.3 ist der HDMI-Treiber allerdings auch im ATI-Catalyst-Treiberpaket integriert. Beachten Sie, dass mit v1.91 auch eine kritische Sicherheitslücke geschlossen wurde. Wenn Sie diese oder eine frühere Version haben, sollten Sie ein Update daher auch aus Sicherheitsgründen durchführen.

» Nvidia GeForce Serie 6-9/200 - Treiber v182.50 (02.04.2009): ein neuer WHQL-zertifizierter Treiber von Nvidia für alle gängigen Grafikkartentypen. Geforce 6-9/200 für Windows XP (x86) bzw. für Windows Vista (x86 sowie x64). Auf dieser Seite können Sie außerdem nach aktuellen Beta-Treibern suchen. Auch für Notebooks mit Nvidia-GPUs der "M-"-Serie (z. B. 9600M) gibt es einen neuen Treiber, jedoch im Beta-Stadium. Beispielsweise hier der Treiber v179.48 vom 11.02.2009 für Windows Vista 32-Bit.

» Realtek Gigabit LAN-Treiber (29.03.2009): neben Audio-Chips sind auf vielen modernen Boards sowie einzelnen Netzwerkkarten auch Netzwerk-Chips von Realtek integriert. Gängig sind die auf etwas älteren Boards (z. B. mit AMD690-Chipsatz) zu findenden, per PCI angebundenen Typen 8169 bzw. 8110 (XP v5.713, Vista 6.216) - sowie die neueren, per PCI-Express angebundenen Typen 8168 bzw. 8111 (XP v5.718, Vista 6.218). Vor allem die Variante 8111B findet man auf vielen aktuellen Mainboards integriert (z. B. AMD780er-Chipsatz). ACHTUNG: nach meiner bisherigen Erfahrung, machte unter Windows XP die Vorversion des jetztigen Treibers (das war v5.714) für die per PCI-Express angebundenen LAN-Chips Probleme. Ich habe auf 3 Rechnern dasselbe Phänomen erlebt: sporadisch wird die Netzwerkverbindung unterbrochen und Windows meldet, dass kein Netzwerkkabel eingesteckt sei (was jedoch der Fall ist). Erstaunlicherweise hat Realtek auch für den reine Textmode-Version des Treibers auf die alte Version 5.708 aus dem letzten Oktober zurückgegriffen, um diesen in der Download-Liste anzubieten. Lediglich der Treiber über das Autoinstallation-Paket wurde zwischenzeitlich auf 5.718 aktualisiert. Ob diese neue Version den Fehler von 5.714 nicht mehr hat, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen. Update: nach meinen bisherigen Tests funktioniert der Treiber 5.718 wieder korrekt.

» Intel Matrix Storage Manager v8.8.0.1009 (13.03.09): Treiber für SATA-Controller auf Mainboards mit modernen Intel-Chipsätzen (Southbridge-Typ ICH7, ICH8, ICH9, ICH10 = Chipsätze 9xx bis "4er" und x58-Typen), sofern diese im RAID- oder AHCI-Modus arbeiten. Die meisten Anwender werden allerdings wohl eher nicht in einem dieser Modi arbeiten, sondern im klassischen Native IDE-Modus. Dann braucht man den IMM nicht bzw. er lässt sich gar nicht erst aufspielen! Ein Betrieb im AHCI-Modus empfiehlt sich insbesondere, wenn man externe Festplatten per eSATA anschließen möchte (eSATA ist im Lexikon erläutert). Der direkte Downloadlink (mehrsprachig und für alle Windows-Versionen) findet sich hier. Hintergrundinfos von Intel dazu auf dieser Seite.

» JMicron JMB36X (e)SATA-RAID-Controller-Treiber v1.17.48.07 (25.03.09): Auf vielen hochwertigen Mainboards findet man einen zusätzlichen RAID-fähigen SATA-Festplattenkontroller der Firma JMicron. Dieser eignet sich gut, um externe Festplatten per eSATA anzuschließen, weil man diesen an unabhängig von den anderen SATA-Anschlüssen (an denen die Systemplatte hängt) im AHCI-Modus betreiben kann. AHCI ist notwendig, um eSATA-Platten während des Betriebes wie eine USB-Festplatte an- und ausschalten zu können. Hier ein FTP-Download-Link zu den aktuellen Versionen des Treibers. Es gibt den Treiber in drei Varianten: "normal" (SATA) für den Betrieb von internen Festplatten und zweimal als eSATA-Version für externe Festplatten. Bei der eSATA-Variante "WriteCacheDisabled" wird standardmäßig der Schreibcache für die externen Platten deaktiviert, was aber auf manchen Systemen zu starken Geschwindigkeitseinbrüchen führen kann, wenn Schreibvorgänge auf die Festplatten ausgeführt werden. Bei mir hatte die Installation des Treibers dazu geführt, dass auch bei interne Festplatten, die an einem Intel-Controller hingen, die Schreibcaches ausgeschaltet wurden. Was wiederum zu starken Performance-Einbußen führte (Windows XP, Gigabyte-Mainboard mit Intel-P35-Chipsatz). Ich rate daher zum eSATA-Treiber ohne deaktivierten Schreibcache. Verwenden Sie zum sicheren Abmelden ihrer eSATA-Platten besser das Freeware-Tool HotSwap!.

» Intel Chipset Installation Utility 9.1.0.1012 (06.01.09): für alle modernen Mainboards mit Intel-Chipsätzen der 900-er, "3-er/4-er" und neuen "5-er"-Serie. Der direkte Download-Link auf die mehrsprachige Variante (für alle Windows-Varianten) für die bisherige Version 9.0.0.1008 findet sich hier. Die neue Version 9.1.0.1012 steht kann hier heruntergeladen werden (in der anfangs genannten Übersicht ist er derzeit noch nicht aufgelistet). Das ältere Inf-Update-Utility für Intel 800er-Chipsätze trägt die letzte Versionsnummer 6.3.0.1007. Die neue Version soll insbesondere auf den weit verbreiteten Mainboards mit 3er Chipsatz endlich die fehlerreie Nutzung von eSATA-Festplatten unterstützen.

» Intel Grafiktreiber für Vista x64/x86 (15.13.1.1688) für G4x-Chipsätze (02.04.2009): Der Treiber gilt für aktuelle Mainboards mit integriertem Grafikkontroller vom Typ G4x und Q4x. Treiber für ältere Grafikkontroller und andere Windows-Versionen kann man über das Intel Download-Center auswählen. Hier finden Sie z. B. den universellen Graphics Media Accelerator Driver für Windows XP v14.37.1.5029 oder für Vista 32 Bit v15.12.2.1637 (für Chipsätze G3x, Q3x, G4x, Q4x, 965er- und 4er-Notebookchipsätze).

» Marvell Yukon Gigabit LAN-Treiber (Übersichtsseite mit Suchformular) (09.12.2008): Neben Realtek und Intel ist Marvell ein weiterer, derzeit häufig anzutreffende Zulieferer für Netzwerkchips, die auf Mainboards integriert werden. Derzeit aktuell ist der Treiber v10.66.4.3 (Win 2000/XP/2003/Vista). Es handelt sich um den Multi-Language-Installer, der sowohl 32- wie auch 64-Bit-Systeme unterstützt. Wer den Treiber lieber direkt aus dem Geräte-Manager ohne Installer, sondern über eine INF-Datei aktualisieren möchte, findet dafür hier die entsprechende Variante für Win XP/2003 (32 Bit). Hinweis: bei mir wird seit Tagen angezeigt, dass der Server mit Fehler 503 überlastet ist, ein Download ist nicht möglich. Hoffentlich behebt Marvell das Problem zügig.

» Intel Netzwerkkartentreiber Pro/1000 MT v13.5 (07.01.2009): Treiber für die "stand alone" 1 GBit-PCI-Netzwerkkarten sowie für die in vielen Mainboards integrierten Intel Gigabit-Netzwerkadapter.

» Matrox Universal-Grafiktreiber G550, P650 etc. - Win2000/XP/Vista 32 Bit (v2.07.00.045 SE U) (01.10.08): ein neuer, standardisierter Treiber für alle Grafikkarten von Matrox. Der Treiber benötigt kein .NET Framework und unterstützt die allermeisten Matrox-Produkte. Der aktuelle Treiber funktioniert auch mit Windows Vista 32-Bit - zusätzlich gibt es einen x64-Treiber für Vista. Jedoch kann man einen Vista-PC mit den bisherigen (älteren) Matrox-Karten nur im "Vista-Basis"-Modus laufen lassen, die Aero-Oberfläche verlangt Grafikkarten mit erweiterten 3D-Funktionen (mehr Infos dazu im Lexikon unter "Windows Vista" und "Pixelshader"). Hier gibt es eine Übersichtsseite aller Matrox-Treiber. Update: seit Juli 2008 gibt es endlich auch eine neue Matrox Grafikkartenserie mit DirectX9/Pixelshader 2.0-Unterstützung, die M-Serie. Sie unterstützt auch die Aero-Oberfläche von Windows Vista. Im deutschen Handel scheint sie aber bisher nicht verfügbar zu sein.

Funktion 6: Wichtige Freeware-Updates & Tipps

» aktuelle Versionen wichtiger, von mir empfohlener Freeware-Programme. Beachten Sie bitte: ein Highlight des Lexikons seit Auflage 2008 sind die zahlreichen Freeware-/Open Source-Tipps im Lexikon, von denen die Tabelle nur einen sehr kleinen Auszug enthält. Mit Blau hinterlegte Einträge kennzeichnen wichtige neue Updates, mit Gelb hinterlegte sind wichtige Updates, die sicherheitsrelevant sind (gestopfte Sicherheitslücken und ähnliches):

» Weitere Freeware-Empfehlungen von mir: auf dieser Unterseite finden Sie eine Tabelle mit zusätzlichen Empfehlungen kostenloser Programme mit einer jeweils ausführlicheren Beschreibung.

» Batterie/Akku- und Hardware-Helfer für Notebooks (14.01.2009): ein wirklich sehr nützliches Programm zur Überwachung des Notebook-Akkus ist Notebook BatteryInfo v1.2.0. Es ist für bei private Nutzung kostenlos und leider bisher nur für XP verfügbar Erst die neue, noch nicht herausgegebene v1.3 wird Vista 32-Bit-Unterstützung bringen. Speziell für Vista (32-Bit) ist dagegen Vista Battery Saver v2.0 (Beta). Es handelt sich um ein Open-Source-Programm, das hilft unter Windows Vista eine längere Akku-Laufzeit zu erzielen. Dafür schaltet es im mobilen Betrieb automatisch nicht benötigte, aber stromfressende Funktionen wie die Aero-Oberfläche oder die Vista-Sidebar ab. Sobald man das Notebook wieder ans Netz anschließt, werden die Funktionen wieder eingeschaltet. Mehr Informationen gibt es im Blog des Programmierers. Ebenfalls praktisch und Vista-fähig (32-Bit) ist Notebook Hardware Control v2.0 (NHC). Es benötigt die Installation von Microsoft .NET Framework 2.0 oder höher. Das Programm überwacht und kontrolliert die Notebook-Hardware, insbesondere das PowerManagement und Lüftereinstellungen.

» Pictomio v1.2 b28 (27.02.2009): Pictomio ist eine (für private Nutzung kostenloses) Programm zum Verwalten und Betrachten von Fotos. In dem Sinne konkurriert es mit meinem Favoriten XnView - kann dieses aber (für mich) nicht wirklich ersetzen (dafür trumpft XnView mit zu vielen durchdachten Zusatzfunktionen auf). In Bezug auf die reine Betrachtung von Fotos, insbesondere wenn man schnell mal eine kleine Diashow machen möchte, ist Pictomio aber durchaus interessant. Denn es nutzt die 3D-Funktionen moderner Grafikkarten (128 MB Speicher vorausgesetzt), um ansprechende Seitenübergänge und Darstellungseffekte nutzbar zu machen. Einen recht flotten Doppelkern-Prozessor sollte man zudem aber auch haben. Neu in Version 1.2 sind Geotagging-Funktionen - für deren vollständige Nutzung man aber das kostenpflichtige Addon "pictoGEO" inklusive einem GPS-Datenlogger nutzen sollte (zusammen 79 Euro). Damit lassen sich Fotos in Verbindung mit jeder Digitalkamera mit geografischen Standortdaten versehen.

» Open Source-Mediencenter "Media Portal 1.0" (22.12.2008): Das Freeware-Projekt Media Portal, dessen finale Version 1.0 jetzt herausgekommen ist, macht aus jedem Rechner ein Multimedia-Center mit (für TV-Ausgabe) optimierten Wiedergabe-Fähigkeiten für Audiodateien, Videos und Grafik-Dateien (Diashow). Außerdem kann man Fernsehen, Radio und DVDs abspielen - entsprechende TV-/Radio-Karten vorausgesetzt. Die interessanteste Funktion dürfte jedoch die Möglichkeit sein, den PC als Videorekorder zur TV-Aufnahme zu verwenden (PVR = Personal VideoRekorder. Media Portal ist Open Source und daher auch kostenlos. Eine Übersicht der Funktionen ist hier aufgelistet. Die englischsprachige, zumeist etwas aktueller Webseite zum Media Portal-Projekt findet sich hier. Das eigentliche Programm muss man evtl. noch durch zusätzliche Treiber, Codecs und Extensions erweitern.

» Musik-Player Songbird 1.1.2 (10.04.2009): Songbird ist ein neues, interessantes Open Source-Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, einen leistungsfähigen, erweiterbaren Musikplayer anzubieten, der als Besonderheit zu den abgespielten Stücken direkt passende Infos (Biografien, Fotos, Videos, Konzertinfos, Songtexte) aus dem Internet zu laden. Die Oberfläche ist sehr an iTunes von Apple angelehnt, was manche begrüßen, andere eher ablehnen mögen. Ebenso kann man einen iPod synchronisieren und eine bestehende iTunes-Datenbank importieren. Bei einem ersten Test machte der Player durchaus einen guten Eindruck, lediglich die Geschwindigkeit ist etwas träge. Die aus dem Internet geladenen Zusatzinfos, die im unteren Bildschirmbereich angezeigt werden, sind jedenfalls ganz nützlich bzw. interessant. Und auch die Bedienung ist einfach und übersichtlich. Mit der Zeit wird die Liste der jetzt schon verfügbaren Addons sicherlich noch größer, was den Player dann zunehmend interessanter machen wird. Derzeit bleibe ich aber noch bei meinem favorisierten Winamp, denn dort ist die Liste der Addons noch größer. Insbesondere gibt es aber dafür noch die tollen Klangverbesserungs-Plugins.

» Populäre Linux Distributionen (18.06.2008): wer gerne mal Linux ausprobieren möchte - oder sogar schon damit arbeitet, der findet im neuen OpenSuse 11.1 sowie Ubuntu 8.10 wichtige Updates. Anfängern empfehle ich Ubuntu, Profis für Serveranwendungen dürften eher zu OpenSuse greifen. Beide sind mittlerweile aber leicht zu installieren und bringen weitreichende Werkzeuge zur Konfiguration mit. Weitere allgemeine Informationen siehe auch die Artikel Linux und Linux-Distribution im PC-Lexikon. Vgl. auch den Artikel "PC-Emulatoren" zur Möglichkeit, Linux unter Windows in einem eigenen, unabhängigen Fenster laufen zu lassen.

» Symantec Norton Removal Tool: Mit dem kleinen, kostenlosen Programm kann man letzte, vielleicht noch vorhandene Spuren von installierten Produkten aus der "Norton"-Reihe (z. B. Norton Internet Security Suite und Norton Antivirus) aus dem System entfernen. Sollten Sie z. B. eines der Programme aus der Norton-Reihe auf Ihrem Computer haben, weil es beim Kauf des PCs im Bundle mit dabei war - und Sie sich entscheiden, es zu deinstallieren - dann empfiehlt sich eine anschließende Ausführung des Removal Tools, um das System vollständig zu bereinigen. Alternativ kann es auch verwendet werden, wenn die normale Deinstallationsroutine der Norton-Programme aus welchem Grund auch immer auf Ihrem System versagt.

» McAfee Wi-Fi Scan: Das kostenlose Tool überprüft und überwacht ein vorhandenes Funknetzwerk (WLAN) auf mögliche Sicherheitsrisiken.

» Panoramaprogramm AutoStitch: geniales Programm zum Erstellen von Panoramafotos aus aufgenommenen Bildserien. Weitere, ausführliche Informationen in diesem Artikel von mir.

» Microsoft World Wide Telescope - Weltraum zum Ersten. Microsofts neues Simulationsprogramm kombiniert virtuelle 3-D-Darstellungen des Weltalls mit Originalbildern der NASA, Hubble-Telescope und ähnlichen Quellen zu einem besonderen Erlebnis. Es ist quasi das Gegenstück zu Google Earth, nur eben für den Weltraum. Bisher leider nur in Englisch, aber unbedingt ansehenswert. Man sollte jedoch eine 3-D-fähige Grafikkarte von ATI oder Nvidia haben (müssen aber nicht sehr leistungsfähig sein).

» Celestia - Weltraum zum Zweiten: wissenschaftliches Weltraum-Simulationsprogramm mit Planetarium-Charakter (toll! ;-)). Eine 3-D-Grafikkarte von ATI oder Nvidia ist auch hier notwendig bzw. angebracht.

» Stellarium - Weltraum zum Dritten. Stellarium ist ein Open Source-Planetarium-Programm, das etwas anders als Celestia und WorldWideTelescope funktioniert. Es erläutert für einen auswählbaren Ort die zu einer gegebenen Uhrzeit vorhandene Himmelskonstellation (Sterne, Planeten) an. Dafür wird auf dem Monitor eine virtuelle Landschaft mit (je nach Uhrzeit) Tages- bzw. nächtlichem Sternenhimmel angezeigt, in dem man sich per Tastatursteuerung in alle Himmelsrichtungen drehen kann.

» PowerFX2 und DFX 8: zwei tolle Freeware-PlugIns für Winamp, die den Klang durch psychoakustische Berechnungen deutlich aufwerten können. Ausführliche Vorstellung in diesem Artikel von mir.

Funktion 7: Surf-Tipps - ein paar nützliche oder interessante Websites

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» Genau: Die exakte Atomuhrzeit - auf der verlinkten Webseite stellt die PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig und Berlin) mit Hilfe eines Java-Applets die genaue Uhrzeit für Deutschland dar. Wenn Sie auf Ihrem PC auch eine genaue Zeitanzeige mit Synchronisation zur Atomuhrzeit haben wollen, sollten Sie zuerst einmal überprüfen, ob die in Windows integrierte Zeitsynchronisation eingeschaltet ist (zu finden in den "Eigenschaften von Datum und Uhrzeit"). Allerdings funktioniert diese nach meiner Erfahrung nicht immer zuverlässig, weil die Synchronisation zu den beiden vorgegebenen Zeitservern (time.windows.com, time.nist.gov) öfter fehlschlägt - und zudem nur 1x pro Woche erfolgt. Als Alternative können Sie in das Listenfeld auch einen Zeitserver der PTB eintragen (ptbtime1.ptb.de, ptbtime2.ptb.de). Aber auch damit "hakt" die Zeitsynchronisation von Windows öfter - und das wöchentliche Zeitintervall lässt sich nur mit einer Anpassung in der Registry ändern (über den Wert "SpecialPollInterval" unter "HKEY_LOCAL_MACHINE \ SYSTEM \ CurrentControlSet \ Services \ W32Time \ TimeProviders \ NtpClient". Der Wert muss hexadezimal in Sekunden angegeben werden. Siehe Abb. für die Einstellung "1 Tag". Zur Übernahme der geänderten Einstellungen muss man den WindowsZeitServer-Dienst oder den Rechner neu starten). Zuverlässiger, mit vielen Einstellungen und leicht wählbaren Synchronisationsintervallen arbeitet das Freeware-Programm Windows Time Synchronizer (WTS). Die Freeware-Version unterstützt zur Kommunikation mit den Zeitservern nur das SNTP-Protokoll - und läuft derzeit leider nicht unter Windows Vista. Die zwei PTB-Server sind in der vom Programm mitgelieferten Liste der Zeitserver auch aufgeführt, allerdings mit anderen Protokollen. Sie können diese Server dennoch nehmen, wenn Sie die Einstellungen auf SNTP umändern. Alternativ oder in Ergänzung funktionierten ebenfalls rustime01.rus.uni-stuttgart.de oder der französische Server ntp-p1.obspm.fr (sind auf SNTP voreingestellt). Das Programm bietet eine Testfunktion zur Erreichbarkeit des ausgewählten Servers. Noch ein letzter Hinweis: wenn Sie das WTS-Programm verwenden, sollten Sie die Windows-eigene Zeitsynchronisation deaktivieren.

» Witzig: Per Anhalter durchs Web 2.0 - ein Lexikon der anderen Art über Web 2.0 und Dienste wie YouTube und MySpace. Ziemlich hintersinnig und gut auf den Punkt gebracht.

» Hörbar: Crooze.fm, SmoothLounge.com und Lush von Soma.fm - drei Internetradiosender mit relaxter "ambient" Musik aus den Bereichen R&B, Jazz, Chillout. Höre ich gelegentlich auch selbst beim Arbeiten.

» Flexibel: www.media-convert.com - wandelte Texte, Musik- und Videodateien in andere Formate um (z. B. MPEG in Flash-Video oder MP3 in WMA).

» Orientierung: www.wieistmeineip.de (wichtig bei Fernsteuerung und ähnlichen PC-zu-PC-Verbindungen). Das ist Ihnen zu langweilig? Kein Problem, es geht auch "anzüglicher": lassen Sie sich Ihre IP vorstöhnen - von einer Frau - oder einen Mann. Also ich finde ja, v. a. der Mann hört sich reichlich dämlich an ;-)

» Probe auf's Exempel: www.popuptest.com (beißt sich am Werbeblocker Proxomitron die Zähne aus)

» Günstiger: www.vergleichbar24.de - Meta-Preissuchmaschine, durchsucht 24 Preisvergleichsportale gleichzeitig

» Auktionstipp: Auf www.zoll-auktion.de versteigert der Zoll ausgediehnte Behördensachen, sowie Pfändungen und Beschlagnahmungen. Hier gibt es gängige Sachen wie Autos und TV-Geräte, aber auch schon mal ungewöhnliche Dinge wie Musikinstrumente oder Anbauküchen.

» Gesellschaft: Auf www.feierabend.de gibt es seit Mitte Februar 2007 auch für die "50plus-Generation" eine eigene Internetkontaktbörse. Hier kann man Freunde, Lebenspartner, Reisepartner und ähnliches finden. Das Angebot ist kostenlos nutzbar (im Unterschied zu den vielen anderen Kontaktbörsen im Netz).

Kauf-Tipps 1: Hardware

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» Mobile, kleine, externe USB-CD-/DVD-Brenner: Ja, so langsam nagt auch der Zahn der Zeit an der CD und DVD. Gehörte ein entsprechendes Laufwerk früher zur Standardausstattung eines jeden PCs, wird mittlerweile immer häufiger darauf verzichtet. Bei kleinen Notebooks und insbesondere den beliebten Netbooks sucht man sie schon länger vergeblich. Und auch bei einem größeren Desktop-PC zu Hause lässt sich gut darauf verzichten - zugunsten eines kleineren Gehäuses (wie z. B. diesem von Asus TM210, siehe Bild) und einem microATX-Mainboard (wie z. B. diesem preiswerten von Gigabyte für AMD-Prozessoren). Stattdessen empfiehlt es sich eher, zwei Festplatten in den Rechner einzubauen. Oder eine schnelle SSD (für das System) und eine herkömmliche Platte (für Daten). Wenn man doch mal ein CD-/DVD-Laufwerk brauchen sollte, so kann man in einem lokalen Netzwerk leicht auf das (freigegebene) eines anderen Rechners zugreifen. Oder man hängt ein CD-/DVD-Laufwerk per USB an den Rechner. Das ist insbesondere auch praktisch, weil man den Rechner dann auf jeden Fall unter den Tisch stellen kann - das CD-/DVD-Laufwerk aber bequem erreichbar auf dem Tisch stehen kann. USB-CD-/DVD-Laufwerke sind an modernen Rechnern mittlerweile intern eingebauten Laufwerken überwiegend gleichwertig. An den 35 MB/sec (Grenze von USB 2.0) kratzen auch die meisten intern angeschlossenen Laufwerke eher selten. Und booten kann man von USB auch schon länger. Bisheriger Nachteil dieser Lösung war jedoch der "Kabelwust", mit dem man kämpfen musste (USB-Kabel + Stromkabel) sowie der recht große Platzbedarf für ein herkömmliches 5,25"-Laufwerksgehäuse (hier mein bisheriger 5,25"-Favorit von Icybox). Dank moderner, kleiner und stromsparender Notebook-Laufwerke gibt es jetzt aber vermehrt kleine 3,5"-Gehäuse im flachen "Slim-Design", denen oft auch allein die Stromversorgung per USB-Kabel reicht. Nervige Netzteile und Stromkabel entfallen also. Allerdings ist der Strombedarf solcher Laufwerke grenzwertig und übersteigt bei manchen Geräten dennoch die maximal erlaubten 500 mA (insbesondere beim Brennen). Im schlimmsten Fall kann man sich damit seinen Rechner bzw. sein Mainboard beschädigen. Wenn möglich, sollte man das Laufwerk also mit dem vorgesehenen Rechner testen. Als Lösung bei Stromproblemen wird manchmal (ähnlich wie bei 2,5"-Notebook-Festplatten) ein zweites USB-Kabel angeschlossen, das allein der Stromversorgung dient. Im Computermagazin c't (Ausgabe 07/2009) findet sich ein interessanter Test von derzeit marktüblichen Laufwerken. Fazit: aus meiner Sicht ist das Samsung SE-T084M mit Slotin-Einzugsmechanismus (wie man es von Autoradios kennt) und Stromversorgung per USB am empfehlenswertesten. Es zeigt zwar beim Brennen gewisse Schwächen (wie die meisten anderen Laufwerke auch), diese lassen sich aber durch reduzierte Brenngeschwindigkeit ausgleichen. Mir erscheint der Haupteinsatzzweck für ein solches Laufwerk aber eher die Nutzung zur DVD-Video-Wiedergabe und zum Audio-CD-Rippen. Und hier kann es durch niedrige Lautstärke und gute Fehlerrate gegenüber anderen (auch anderen Modellen von Samsung selbst) punkten. Der Slotin-Mechanismus macht es außerdem auch unter beengten Platzverhältnissen auf einem überfüllten Schreibtisch leichter, die Medien einzulegen bzw. auszuwerfen. Bei Mix-Computer kostet das Gerät ca. 70 Euro. Wer lieber auf eine selbst zusammengestellte Lösung setzen möchte und keine Probleme mit einem zusätzlichen Netzteil hat, kann auf dieses externe Gehäuse von Raidsonic/Icybox zurückgreifen, das man mit einem beliebigen Notebook-CD-/DVD-Laufwerk bestücken kann.

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» Schnelle USB-Sticks, Kaufempfehlung (18.02.2009): USB-Sticks gibt es wie Sand am Meer, von zahllosen Herstellern und mit diversen Größen. Derzeit am häufigsten gekauft werden Modelle mit 4 und 8 GByte, da sie ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten. In Puncto Verarbeitungsqualität und Leistung gibt es aber teilweise dramatische Unterschiede! Beachten sollte man auch vorgekommene Betrugsversuche, durch die Modelle mit "gefälscht" hoher Speicherkapazität in Umlauf sind (z. B. nominell 4 GByte und tatsächlich nur 1 GByte). Mit dieser Freeware lässt sich eine mögliche Fälschung leicht überprüfen. Die Geschwindigkeit von USB-Sticks wird oft auf die Geschwindigkeit von CD-Laufwerke bezogen (1x = 150 KB/sec). Vermeintlich ähnliche USB-Sticks können sich um ein Vielfaches in der Geschwindigkeit unterscheiden, insbesondere beim Schreiben. Viele Hersteller geben überhaupt keine Performance-Angaben - und wenn doch, sollte man die Daten kritisch hinterfragen. Ich hatte z. B. ein derzeit recht beliebtes Modell (Super*Talent Pico_C-Reihe, 8 GB) mit vermeintlichen 30 MB/sec (200x) in den Fingern. Das entspricht einer derzeit marktüblichen Topleistung, zumal dabei langsam die Grenze der USB 2.0-Schnittstelle (ca. 35 MB) in Sicht kommt. Bei einem einfachen Test unter Praxisbedingungen (Dateikopier-Operationen unter Windows, unter Verwendung der Freeware-Programme HDTune und DiskBench) offenbarte sich dann aber schnell, dass man eher mit rund 25 MB/sec beim Lesen rechnen muss. Eine per HDTune ermittelte Performance-Kurve war zudem nicht linear, sondern brach öfter ein (siehe nachfolgende Abbildungen). Werte für die Schreibperformance werden nicht angegeben. Wie es scheint aus gutem Grund, denn diese lag gerade mal bei mageren 5-6 MB/sec. Besser gefallen mir die Modelle der Extreme Cruzer Contour-Reihe von Sandisk, die es in Größen von 4-32 GByte gibt. Denn diese halten performancemäßig, was sie versprechen: 25 MB/sec Lesen und 18 MB/sec Schreiben. Insbesondere die hohe Schreibperformance dieser USB-Sticks ist bemerkenswert (ca. 3x so schnell wie das Super*Talent-Modell), die auch bei normalen Windows-Dateioperationen eingehalten werden. Und auch im HDTune-Test fällt die recht glatte Performance-Kurve positiv auf (siehe nachfolgende Abbildungen). Die Curzor-Sticks zeichnen sich zusätzlich durch einen pfiffigen Schiebemechanismus aus, durch den sich der USB-Stecker von einer Klappe geschützt im Gehäuse versenken lässt. Das Gehäuse ist zudem auf der Unterseite in eine extrem stabile Metallschale eingefasst. Ebenfalls nützlich ist die U3-Unterstützung, durch die sich fast beliebige Programme vom Stick auszuführen lassen. Mit Preisen von ca. 15-18 Euro für die 4 GB-Variante und ca. 23-25 Euro für das 8 GB-Modell kann man bei der Leistung - wie ich finde - prima leben. Da lohnen sich aus meiner Sicht wenige gesparte Euro für billigere, aber zumeist auch langsamere Modelle nicht. Eine unter Umständen interessante Alternative ist die Kombination aus einem USB-Stick ähnlichen CardReader, in den man handelsübliche SD(HC)-Cards einstecken kann. Da es diese auch in hohen Geschwindigkeiten gibt, kann man so leicht einen flotten USB-Stick erzeugen (vgl. nachfolgende Abbildungen). SD(HC)-Cards mit 150x-Geschwindigkeit sind keine Seltenheit und mit rund 10 Euro auch recht günstig. Vorteil einer solchen Lösung ist, dass man die SD-Cards auch für andere Geräte (z. B. Digitalkamera) verwenden kann. Die vergleichbaren Preise für schnelle USB-Sticks macht aber eine Anschaffung eines solchen CardReader-Sticks nur sinnvoll, wenn man schon SD(HC)-Cards vorliegen hat.

» Seagate-Festplatten - Firmware-Debakel (04.02.2009): Seit Januar kursieren zahlreiche Meldungen durch Foren und Computerfachpresse (oder hier und hier), dass es mit manchen Seagate-Festplatten (500-, 750-, 1000- und 1500-GB-Platten aus den Barracuda 7200.11-, DiamondMax 22- und Barracuda ES.2 SATA-Serie) zu Problemen durch fehlerhafte Firmwares kommen kann. Betroffene Festplatten erlauben keinen Zugriff mehr - oder erst nach Einspielen einer neuen Firmware (über eine bootfähige CD). Es hat einige Zeit gedauert, bis Seagate auf die Proteste zur Zufriedenheit der Anwender reagiert hat, das Problem genauer auch auf Deutsch okumentierte (Knowledge-Base-Artikel 207931) und korrigierte Firmware-Updates anbot (Barracuda 7200.11-Serie, DiamondMax-22-Serie (Link2), Barracuda ES.2-SATA-Serie). Bei Ermittlung der Serien-Nummer hilft das Programm Seagate DriveDetect, man findet die Infos aber auch in der Windows Datenträgerverwaltung oder durch Freeware-Tools wie CrystalDiskInfo. Im offiziellen, englischsprachigen Seagate-Forum findet man die passenden Threads hier und hier. Fazit: Seagate leidet unter Umsatzschwund und hat sich bei dieser Geschichte auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ich persönlich rate beim Festplattenkauf eher zu den Modellen anderer Hersteller (siehe nachfolgende Kaufempfehlungen).

» Festplatten-Empfehlungen - interessante Modelle, insbesondere von Western Digital (04.02.2009): Fühlen Sie sich mit der Leistung und Datensicherheit gängiger Konsumerfestplatten auch nicht so richtig wohl? Nach dem Firmware-Debakel (siehe obere News) mit Seagate-Platten ist das flaue Gefühl mit aktuellen Festplatten auch nicht gerade besser geworden. Ich war noch nie ein besonderer Fan von Seagate-Platten (von mir früher gekaufte Modelle waren recht teuer, wurden ohne Belüftung recht heiß und vibrierten deutlich, die Performance war eher durchschnittlich bis mäßig). Bessere Erfahrungen habe ich mit Platten von Western Digital gemacht. Einerseits hat WD die derzeit größte Produktvielfalt bei Festplatten, zweitens stimmt der Support bzw. die Garantieleistung (viele Modelle mit 5 Jahren, bei Defekt direkter, recht schneller Austausch über den Hersteller per im Internet erfragbarer RMA-Nummer, ich bekam sogar mal eine deutlich bessere Austauschplatte zurückgeschickt), drittens sind die Preise okay und viertens gibt es sehr vibrationsarme Modelle (was mir persönlich sehr wichtig ist, ich hasse Vibrationsgeräusche im PC ;-)). Interessant für hohe Ansprüche sind die "Enterprise"-Festplatten der RE3-Serie (250GB bis 1TB). Die Preise liegen zwar über Marktdurchschnitt, dafür erhält man aber eine hohe Ausfallsrate von ca. 1,2 Millionen Stunden (MTBF) sowie 5 Jahre Garantie. Die Laufwerke sind für den Betrieb im RAID-Verbund optimiert, laufen auch im Einzelanschluss und sind für den Dauerbetrieb (24 Stunden, 7 Tage = 24/7) freigegeben (z. B. WD7502ABYS 750 GB, ca. 115 Euro oder WD1002FBYS, 1000GB, ca. 145 Euro). Wer weniger ausgeben will und energiesparende, laufruhige Platten sucht, der sollte sich die Caviar-Green-Serie (500, 750 GB, 1 TB, 1.5 TB und 2 TB) von Western Digital anschauen, etwa das preiswerte 1TB-Modell WD10EACS (ca. 85 Euro) oder die neuen 1,5 (WD15EADS) bzw. 2TB-(WD20EADS) Modelle. Das Modell WD10EVCS aus der ebenfalls neuen AV-GP-Serie entspricht weitgehend der normalen Caviar-Green-Serie, ist aber zusätzlich für den Dauerbetrieb in digitalen Videorekordern und ähnlichen Geräten optimiert (24/7-Betrieb und hohe Betriebs/-Umgebungstemperaturen). Mit ca. 90-95 Euro ist der Aufpreis moderat - aus meiner Sicht auch eine ideale Platte für Desktop-Rechner oder Dateiserver. Ich habe selbst länger schon zwei WD10EACS-Platten ohne Ausfälle in Betrieb. Es gibt aus der Caviar GP-GreenPower-Serie auch eine 500er (WD5000AACS ca. 50 Euro) sowie 750er Platte (WD7500AACS ca. 75 Euro). Wer eher auf Geschwindigkeit und Preis achtet, kann evtl. zur Samsung SpinPoint F1-Serie greifen, die man mit 750 GB (HD753LJ ca. 65 Euro) und 1000 GB (HD103UJ, ca. 85 Euro) ziemlich günstig bekommt. Sie erreichen Datenraten von 90-100 MB/sec - nerven nach meiner Erfahrung (mit eigenen HD753LJ-Modellen) jedoch durch deutlich stärkere Vibrationen (verglichen zu den WD Caviar Green-Platten). Eher selten bei den Händlern gelistet, aus meiner Sicht aber sehr interessant (weil schnell, günstig und leise) ist das 640-GB-Modell WD6400AAKS aus der WD Caviar-Blue-Reihe (ca. 55-60 Euro). Die Platte arbeitet mit nur 2 Schreiben (von je 320 GB) und bietet ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis (vgl. die unteren Abbildungen zu den HDD-Performance-Messungen). Ich finde sie ideal als schnelle Systemplatte (Windows-Partition), was ich auf einem Desktop-Rechner durch eine zweite (Daten)Platte aus der eben genannten AV-GP-Serie ergänzen würde.

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    Stichwort HDD-Vibrationen: Hier gibt es nach meiner Erfahrung starke Serienstreuung. Ich habe z. B. Modelle aus der WD6400AAKS-Serie gesehen, die extrem leise und fast vibrationsfrei waren - aber auch ein Modell in den Händen gehabt, das wiederum sehr stark vibrierte. In letzterem Fall wurde das sogar vom Händler als Umtauschgrund akzeptiert. Nach meiner Erfahrung bietet der Vibe Fixer I von Sharkoon eine preiswerte und sehr effiziente Entkopplung. Sogar ein 80 mm Gehäuse-Lüfter lässt sich unten anschrauben, was allerdings die benötigte Einbauhöhe vergrößert. Weniger Einbauhöhe benötigt der Vibe Fixer III. Er entkoppelt auch ganz gut (selbst getestet), jedoch nicht so effizient wie der erstgenannte Vibe Fixer I. Dafür ist er beim Ein-/Ausbau flexibler. Natürlich geht die Festplattenentwicklung weiter: Seagate hat im November 2008 mit der Barracuda 7200.11 - ST31500341AS das erste 1,5 TB-Modell auf den Markt gebracht (4 Plattern á 375 GB, Datenrate ca. 120 MB/sec, Preis ca. 120 Euro). Aufgrund des eingangs genannten Gründe würde ich aber lieber auf die gerade in Markteinführung befindlichen 1,5 und 2 TB-Modelle von Western Digital warten (WD20EADS, 4 Platter á 500 GB, ca. 230 Euro, WD15EADS (3 Platter á 500 GB = 1,5 TB), bei den Händlern noch nicht gelistet). Bei 2 TB gibt es aber erst mal eine neue "Schallmauer", denn eine Beschränkung in den üblichen Partitionstabellen-Definitionen (mit MBR-Partitionierung) setzt hier ein Größenlimit, insbesondere für die Bootfestplatte. Erst durch Verwendung von GPT (GUID Partition Table) werden größere (Boot-)Platten möglich sein. GPT wird von Windows XP x64, Windows Vista, Windows 7 sowie Windows Server 2003 (SP1) sowie Windows Server 2008 unterstützt (jedoch nicht von der marktüblichen Windows XP 32-Bit-Version). Von einer GPT-Platte booten können jedoch nur Wndows-Versionen, die auch eine neuere EFI-BIOS-Unterstützung bieten - und das sind derzeit nur Windows Vista, Windows 7 und Windows Server 2008. Eine weitere Beschränkung wird dann später noch das NTFS-Dateisystem bringen. Denn bei Verwendung der üblichen 4 KB großen Dateisystemcluster wird die maximale Größe von Partitionen auf 16 TB beschränkt. Nachfolgend zu einigen interessanten Festplattenmodellen typische Messwerte, die ich mit Hilfe des Freeware-Programms HD-Tune protokolliert habe.

 

 

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» Tastatur-Empfehlungen - selbst getestet bzw. in Benutzung (24.01.2008): Microsofts ergonomische, kabelgebundene USB-Tastatur Keyboard 4000 - sowie das kabellose Funkset aus Maus und Tastatur Wireless Laser Desktop 6000 (ca. 65 Euro). Es gibt auch eine "abgespeckte" Version (Wireless Laser Desktop 5000, ca. 50 Euro), das annähernd dieselbe Tastatur hat (die Farbe ist etwas dunkler), dafür aber die einfachere, billigere Maus. Das 5000er Modell ist schwerer zu bekommen - und nach meiner Meinung sollte man wenn, auch eher zum 6000er greifen. Es sei denn, man will die Maus definitiv nicht nutzen und ist nur an der Tastatur interessiert. Diese sieht optisch sehr edel aus, hat ein hervorragendes Schreibgefühl (kurze, weiche Tastenhübe), hat beim Aufwecken aus dem Standby-Modus eine sehr schnelle Reaktion (war früher oft bei Funktastaturen störend), kommt sehr lange (angeblich durchschnittlich 6 Monate) mit ihren 2 Batterien/Akkus aus und leidet vielleicht lediglich unter der etwas geringen Funkreichweite. Nach meinem eigenen Test waren bei Sichtverbindung zum Empfänger aber auf jeden Fall 1,5m - teilweise bis zu 2m möglich (in Internetforen wird oft behauptet, es wäre nicht mal 1m). Das Keyboard 4000 würde ich nur Personen empfehlen, die mit 10 Fingern tippen und auch eine kabelgebundene Tastatur bevorzugen.

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» Webcam-Empfehlung - Hochwertige, lichtempfindliche Modelle von Philips und Logitech (24.01.2008): Webcams sind so eine Sache, denn die Qualität ist meistens recht bescheiden. Insbesondere billige Modelle leiden stark unter den üblichen geringen Lichtverhältnissen in Innenräumen. Eine nach meiner Erfahrung wirklich sehr gute Webcam war die SBC900NC, die Philips selbstbewusst als "Einfach die beste Webcam der Welt" bezeichnete. Man bekommt sie hier und da noch als Auslaufmodell. Die Nachfolger sind die SP1000NC sowie die SP1300NC, die durch eine höhere Videoauflösung von 60 bzw. 90 Bilder/sec., digitale Richtmikrofone und eine Weitwinkeloptik herausfallen (hier die Übersicht von Philips dazu). V. a. die SP1300NC macht mit ihrem digitalen Signalprozessor, der die Bildqualität nochmals verbessert, sowie ihren zwei digitalen Richtmikrofonen einen guten Eindruck. Mit ca. 75-80 Euro ist sie wenig teurer geworden (also ursprünglich die SBC900NC) und liegt etwa auf Augenhöhe vom Preis mit den Topmodellen anderer Hersteller wie Logitech oder Microsoft. Laut einem c't-Vergleichstest aus dem Dezember 2007 liegt die große Logitech Quickcam Pro 9000 in Bezug auf Lichtempfindlichkeit, Schärfe und Mikrofonqualität jedoch noch etwas vor der Philips-Webcam. Auch diese konnte ich mittlerweile testen und muss sagen, dass sie tatsächlich noch mehr überzeugt als die ältere SBC900NC. Insbesondere der integrierte Autofokus, der noch größere Weitwinkel des Zeiss-Objektives und die hervorragende Lichtempfindlichkeit machen dann doch die Logitech zu meinem neuen, derzeitigen Favoriten. Der Unterschied zu billigeren Kameramodellen ist wirklich frappierend und absolut sein Geld wert. Günstige Straßenpreise liegen bei ca. 65-70 Euro. Übrigens: ein weiterer Vorteil der Quickcam Pro 9000 ist, dass sie definitiv auch unter Windows Vista x64 läuft (selbst von mir getestest).

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» Für Couch-Potatos - interessante IR- und Funkfernbedienungsmöglichkeiten des PCs: Wenn es um die Nutzung eines Windows PCs im Wohnzimmer geht, sieht der sonst so leistungs- und anpassungsfähige Computer gegen einen simplen Videorekorder oder Fernseher in Punkto Bedienbarkeit etwas alt aus. Denn es mangelt an einem standardmäßigen, gut funktionierenden Fernbedienungssystem. Gerade auch das Problem des "Einschaltens" per Fernbedienung ist bisher kaum gelöst. Immerhin: auch bei Microsoft sich diesbezüglich mittlerweile etwas getan, aber primär nur für Windows-Versionen mit "Media Center"-Erweiterung (Windows XP MCE Edition 2005, Windows Vista Home Premium, Vista Ultimate). Entsprechende PCs, meistens als Komplettpakete von Hardwareherstellern angeboten, werden mit einer Infrarot-Fernbedienung ausgerüstet. Man kann sie jedoch zum Nachrüsten auch einzeln kaufen, für z. B. bei Alternate für ca. 25 Euro. Das Modell bei Alternate soll eine ältere Variante sein (erkennbar an den Farbcodes auf den unteren Tasten), bei Amazon gibt es für ca. 35 Euro das anbeblich neuere Modell (inkl. IR-Receiver). Für ca. 22 Euro scheint es den Handsender auch einzeln zu geben. Hier kann man sich auch das Original-Handbuch von Microsoft zur FB herunterladen (PDF-Datei, leider nur in Englisch) . Im Internet gibt es außerdem ein deutschsprachiges Forum bzw. eine "Community" zum Media Center und der Fernbedienung. Diese Microsoft-Fernbedienung funktioniert recht gut (hat insbesondere eine gute Reichweite), verbraucht aber etwas viel Batterie-/Akku-Strom. Und sie ist primär auf die Nutzung mit dem Microsoft Media Center beschränkt. Dank der Freeware HIP (Human Interface Programmer) kann man aber auch eine Steuerung anderer Programme hinbekommen (z. B. Winamp oder DVD-Player wie WinDVD). Wer's noch genauer wissen will und evtl. die Microsoft-FB selbst programmieren möchte, findet in diesem Forum weiterführende Infos. Wer weiterhin auf Microsoft setzen möchte und nach noch mehr Fernbedienungsmöglichkeiten sucht, der kann sich auch ergänzend für eines der drei speziell fürs Wohnzimmer entwickelten kabellosen Tastaturen bzw. Tastatur/Maus-Kombinationen entscheiden. Diese sind aber für die Couch auch nicht so wirklich das richtige und kosten ganz schön viel Geld (teilweise weit über 100 Euro). Es gibt natürlich noch eine Reihe von Alternativen, die meisten sind jedoch nicht sehr überzeugend und man muss sehr aufpassen, dass man nicht Geräte kauft, die primär für den Ersatz von Fernbedienungen von TVs, DVD-Playern und ähnlichem ausgelegt sind. Die aber nicht die Besonderheiten des PCs berücksichtigen (wie z. B. eine Unterstützung für die Maus oder die Windows-Taste). Wer überhaupt keine Lust zum "Basteln, Probieren und Programmieren" hat, sondern schon mit einer einfachen "Plug&Play"-Lösung zufrieden ist, die zumindest die Grundfunktionen der meisten Audio/Video-Programme unterstützt, der sollte einen Blick auf die Streamzap PC Remote werfen. Diese wird mit einer Software ausgeliefert, die so gut wie keine Veränderungen zulässt (außer der freien Belegung von 4 Tasten), dafür aber rund 150 Anwendungen in den Grundfunktionen unterstützt. In Deutschland kann man die Grundausführung für ca. 30 Euro hier bei Centarea kaufen. Interessant ist auch die aufgemotzte "Gold"-Version für ca. 60 Euro, die dank eines besseren USB-Empfängers einen Rechner auch auf Fernbedienungsknopfdruck aus dem Standby-Modus holen kann. Mein absoluter Favorit sind aber die "iMON"-Fernbedienungslösungen der Firma Soundgraph. Hier kann sich jeder für seine Ansprüche eine Variante aussuchen, die passend ist - von ca. 50 bis 100 Euro. Die einfachste Lösung für ca. 50 Euro ist die iMON Station, bestehend aus einem IR-Sender und einem USB-Receiver. Dazu gehören die Programme iMON-Manager und iMEDIAN, mit dem man die Steuerung auf dem PC konfigurieren kann. Der Handsender (iMON Pad) verfügt über viele PC-optimierte Spezialtasten, die auch eine Nutzung der Windows-Taste beispielsweise fürs Startmenü sowie auch eine Maussteuerung zulassen. Wer eine größere Reichweite benötigt, kann das Top-Modell "iMON 2.4G DT" für ca. 100 Euro kaufen. Dank einer PCI-Steckkarte zum Funkempfang gibt es bis zu 30 Meter Reichweite auch durch Möbel oder Wände und die Möglichkeit, den PC per Fernbedienung richtig einschalten zu können (auch wenn dieser regulär heruntergefahren wurde und sich nicht nur wie bei den meisten anderen Lösungen im S3-Standby-Modus befinden muss). Für ca. 80 Euro gibt es diese Funklösung auch mit einem USB-Empfänger, der dann aber nicht mehr das Einschalten des PCs ermöglicht. Wem Infarot ausreicht, wer aber dennoch bereit ist, ca. 100 Euro auszugeben, der sollte sich dieses weitere Topmodell anschauen, die Variante "iMON VFD". Auf der Emfpängerseite hat man hier ein grafisches Display mit Lautstärkedrehknopf, das in einen 5,25"-Schacht des PCs eingebaut wird und Informationen über abgespielte Mediendateien anzeigt (z. B. Metadaten von MP3-Dateien, aber auch E-Mail-Check und Wetterinformationen aus dem Internet). Außerdem gibt es über einen interne Stromkabel-Lösung die Möglichkeit, den PC per Knopfdruck vom FB-Sender oder zeitgesteuert aufzuwecken (nicht nur aus dem S3-Standby-Modus). Ich persönlich würde zu dieser Lösung greifen, um einen Wohnzimmer-HTPC (Home Theater Personal Computer) fernzusteuern. Ach, bevor ich es vergesse: für ca. 60 Euro gibt es auch eine billigere Variante ohne grafisches Display (iMON Inside), aber dennoch mit FB-Einschaltmöglichkeit des PCs. Jetzt fehlt nur noch ein guter Film ;-).

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» Nahezu lautloser PC für wenig Geld - alle Bauteile von mir getestet und verwendet: Wenn Sie Ihren PC mit folgenden Bauteilen um- bzw. aufbauen, wird er nahezu unhörbar: Netzteil Enermax Pro 82+ 385 Watt (ca. 60 Euro, Wirkungsgrad über 80%, erzeugt kaum warme Abluft, super leise, ausreichende Leistung für die meisten PCs, außer "Spiele-Boliden", die 425-Watt-Variante mit Kabelmanangement heißt Modu82+ 425W für ca. 75-80 Euro, weitere Infos bei Enermax), Prozessor-Lüfter Noctua NH-U9B, Noiseblocker Evolution EQ Platinum Dämmmatten (erhältlich bei PC-Silent.de) und Festplatten von Western Digitial aus der Caviar GP-Serie (z. B. die 500 GByte große WD500AACS , auch in 750 und 1000 GB). Das lauteste Geräusch, das übrig bleibt, sind evtl. verbliebene Vibrationen der Festplatten (sofern keine Grafikkarte und kein Mainboard mit aktiven Lüfter verwendet wird). Diese Vibrationen und letzten Festplattengeräusche kann man recht effektiv mit dem silentMaxx Harddisk-Silencer dämmen, der die Platte zudem kühlt. Lediglich der Zusammenbau des Silencer-Gehäuses ist etwas kniffelig (speziell das Einkleben der Silikonfolie). Als Gehäuselüfter empfehle ich leise Varianten von Papst (z. B. 80 mm, 92 mm oder 120 mm) oder Noctua (80 mm oder 120 mm mit 800 U/min).

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» Sandisk Sansa-MP3-Player mit Bose In-Ear-Kopfhörer (20.03.2008): Suchen Sie nach einer Alternative zum Apple iPod, die besser klingt (!) und weniger kostet? Sind Sie mit dem Klang und Sitz der marktüblichen "Ohrstöpselkopfhörer" unzufrieden? Dann empfehle ich, sich die MP3-Player von Sandisk aus der Sansa e200-Serie anzuschauen/anzuhören - insbesondere das große Model e280 mit 8 GByte für ca. 105 Euro. Und dazu passende den wirklich genialen Triport In-Ear-Kopfhörer von Bose. Kaufbar bei Bose, bei Cyberport.de (je ca. 90 Euro plus Versandkosten) oder bei Amazon (ca. 65-90 Euro ohne Versandkosten). Ich habe diese Kombination selbst und bin absolut begeistert. So viel Hifi-Klang für so wenig Geld habe ich bisher noch nicht gesehen/gehört. Ich konnte neulich erst noch einen neuen iPod-nano (mit Videofunktion) gegen den Sansa intensiv vergleichen - und war wieder einmal überrascht über den deutlich zu hörenden Klangunterschied. Der Sansa klingt mit dem Bose-Kopfhörer wesentlich luftiger, räumlicher, dynamischer. Hinzu kommt noch ein anderer Faktor: die Bose-Kopfhörer haben einen recht niedrigen Wirkungsgrad bzw. benötigen einen recht "starken" MP3-Player. Am Apple iPod shuttle/nano klingen Sie leiser als am Sansa von Sandisk, den man deutlich lauter stellen kann (nach einem Firmware-Update!). Leider neigt der Sansa bei sehr hohen Lautstärken und dynamischen Musiksstücken mit den Bose-Kopfhörern zu kleinen Aussetzern, die aber beim Runterdrehen verschwinden. Das ist nicht perfekt, aber aus meiner Sicht verschmerzbar. Hoffentlich hat Sandisk das beim seit Sommer 2008 verfügbaren Nachfolger der e200-Serie behoben, dem Sansa Fuze. Er ist flacher, sieht etwas eleganter aus, ist in mehr Farben verfügbar und spielt Videos im gängigen MP4-Format ab. Außerdem läßt sich sein Speicherslot über die neuen (größeren) microSDHC-Karten erweitern - beim alten geht das nur mit microSD bis maximal 2 GByte.

» Hochwertiger Phono-Vorverstärker: NAD PP2 für 100 Euro (StereoPlay-Artikel)

» Sie suchen ein gutes Computergeschäft? Ich empfehle Datec in Aachen, HiQ-Computer in Aachen oder JZ-Electronic in Iserlohn

Kauf-Tipps 2: interessante kommerzielle Software

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» NetLimiter - Bandbreitenbegrenzung am PC bzw. im LAN: haben Sie schon mal den Wunsch gehabt, einzelnen Programmen auf Ihrem System eine beschränkte Bandbreite beim Internetzugriff (egal ob Down- oder Upload) zuzuweisen? Beispielsweise, weil sie oft Dateien herunterladen oder oft große E-Mails bekommen - und diese Anwendungen dann die ganze Bandbreite der verfügbaren Internetleitung für sich in Anspruch nehmen? Oder nutzen Sie zu Hause (vielleicht mit der Familie) mit mehreren PCs in einem Lokalen Netzwerk gemeinsam das Internet? Greift dabei vielleicht einer der "Teilnehmer" so intensiv auf das Netz zu, dass bei den anderen die Daten nur so dahindröppeln? Dann sollten Sie sich NetLimiter 2.x anschauen. Das Programm kostet in der einfachen "Lite"-Variante ca. 17$ - in der erweiterten Pro-Version ca. 30$ (die Lite-Variante dürfte zumeist ausreichen). Das Programm ist zwar nur in Englisch und Spanisch verfügbar - aber ausgesprochen einfach und einleuchtend in der Nutzung bzw. Konfiguration. Es wird einfach aufgelistet, welche Programme auf das Internet zugreifen. Und für jedes können Sie dann in einem Feld die maximale Upload- oder Download-Rate anzeigen. Wenn man möchte, kann man auch dem gesamten PC das Limit zuweisen. Installiert man das Programm auf mehreren PCs in einem LAN, kann man so unter den Rechnern eine Lastverteilung einstellen. Ziemlich praktisch - und in dieser Kombination aus Leistung, Funktionsumfang und einfacher Bedienung meines Wissens nach einzigartig. Andere kommerzielle, mir jedoch nicht so gut gefallende Alternativen sind Speed Limiter und Bandwidth Controller. Die einzige mir bekannte Freeware-Lösung in diesem Segment ist Traffic Shaper XP (vom selben Hersteller wie Bandwith Controller), das jedoch keine solchen feinen Steuerungen wie NetLimiter (insbesondere nicht für jede Anwendung) zulässt.

» vReveal - für 50$/39 Euro angeblich revolutionäre Video-Verbesserungssoftware: Die Firma MotionDSP hat jetzt auch für Privatanwender ihre Videoverbesserungsalgorithmen verfügbar gemacht, die bisher teuren, forensischen Programmen (für Polizei und ähnliche Zielgruppen) vorbehalten war! Mit vReveal soll man Videos mit schlechter Qualität (z. B. von Handys aufgenommen) deutlich verbessern können. Z. B. Rauschen entfernen, Schärfen, Kompressionsblöcke reduzieren und Farbe/Kontrast verbessern. Auf der genannten Webseite gibt es (Video)Demos - und außerdem kann man das Programm für 30 Tage testen. Das Programm entstand in enger Kooperation mit Nvidia, weil es durch GeForce-Grafikkarten der Klasse 8800 (und neuer) deutlich bei der Berechnung beschleunigt wird. Wunder darf man da allerdings nicht erwarten und eine (manuelle) Korrektur der vorgeschlagenen automatischen Einstellungen ist häufig notwendig. Abgesehen davon ist das Ergebnis oftmals durchaus ansehenswert.

» Microsoft Office 2007 kaufen - aber welche Variante und für welchen Preis? Der Kauf von Microsoft Office 2007 lohnt sich aus meiner Sicht durchaus, jedoch kann man im Wirrwarr der vielen verfügbaren Versionen/Editionen sehr leicht viel zu viel Geld ausgeben. Die Preisunterschiede können locker 300 Euro ausmachen. In diesem Newsartikel habe ich eine kurze Übersicht der verschiedenen Versionen und dazugehörigen Preise zusammengestellt und eine Empfehlung für den Kauf gegeben!

» PhotoImpact 11 + VideoStudio 9 im Bundle: wirklich sehr günstiges Angebot von bhv für rund 25-30 Euro ( Amazon). Beide Programme sind ausreichend für übliche, einfache Foto- und Videobearbeitungen. Die jeweils neueren Versionen benötigt man nicht unbedingt. Günstiger kann man meines Wissens nach kaum an derart nützliche Software kommen. Wer VideoStudio nicht benötigt, kann vielleicht noch etwas mehr sparen, wenn man den unteren Tipp zu PhotoImpact 10 beherzigt.

» CorelDRAW 11 OEM für ca. 15-25 Euro bei Amazon (Version 14 sonst 500 Euro).

» Ulead VideoGraphicsLab für 13,90 Euro bei Pearl (UVP sonst 80 Euro)