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19.10.2006: Sicherheitswarnung - Google Earth anfällig für Angriffe von Hackern Kaum ein Programm mit Internetanbindung, das nicht von Sicherheitslücken betroffen ist. Jetzt schlägt es beim beliebten Google Earth zu: Das Sicherheitsportal "Sicher-im-Netz.de" meldet, dass Hacker über präparierte .kml oder .kmz-Dateien (Geodatendateien, zur Informationserweiterung von Google Earth), gefährlichen Code in das System des Anwenders einschleusen können. Es ist sehr davon auszugehen, dass vor solchen Lücken die gängigen Antivirenprogramme nicht schützen (oder höchstens relativ spät nach Bekanntwerden). Da die Sicherheitslücke über ein ActiveX-Modul des IE entsteht, reicht unter Umständen der Besuch einer präparierten Webseite, um sich zu infizieren, wenn man Google Earth auf dem System installiert hat. Was gilt es zu tun? Es gibt derzeit kein Update von Google Earth, das den Fehler beseitigt. Wenn dies verfügbar ist, sollte man es umgehend aufspielen. Bis dahin sollte man beim Surfen vorsichtig sein, wie übliche nicht den Internet Explorer benutzen und keine zusätzlichen Geodatendateien von Google Earth selbst oder über Webseiten, die diese starten wollen, ausführen. Gefallen Ihnen diese kostenlosen und werbefreien Informationen? Dann unterstützen sie mich bitte durch den Kauf meiner Bücher. (av/pc-lexikon.info). Ergänzende Artikel im Lexikon 2007: Internet Explorer, Webbrowser, ActiveX |